CDU erhöht Druck auf Stadt­ver­wal­tung im Rad­we­ge­bau

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Die CDU-Stadt­rats­frak­ti­on erhöht den Druck auf die Stadt­ver­wal­tung mit dem Ziel, den Aus­bau des Rad­we­ge­net­zes zu beschleu­ni­gen. Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Fritz Brick­wed­de: „Die Absicht der Ver­wal­tung, die Mit­tel für Rad­we­ge­bau um 600.000 Euro zu kür­zen, machen wir auf kei­nen Fall mit. Wir haben die Beträ­ge für neue und bes­se­re Fahr­rad­we­ge in den letz­ten drei Jah­ren von 375.000 auf 1,1 Mil­lio­nen ver­drei­facht und die Zahl der Rad­we­ge­pla­ner in der Ver­wal­tung erhöht. Einem Rück­schritt wer­den wir deut­li­chen Wider­stand ent­ge­gen­set­zen.”
Die CDU den­ke im Gegen­teil dar­an, den Haus­halts­an­satz für Rad­we­ge­bau wei­ter zu erhö­hen. Jeder Fahr­rad­fah­rer tue etwas für den Kli­ma­schutz. Damit noch mehr auf das umwelt­freund­li­che Rad umstei­gen, müss­ten die Wege aber attrak­tiv und sicher sein.

Die CDU-Frak­ti­on stellt der Bau­ver­wal­tung prä­zi­se Fra­gen:
• Wie weit ist die Pla­nung für einen vom Rat vor 14 Mona­ten beschlos­se­nen 2,50 m brei­ten Rad­weg am Wall?
• Was wird die­se Maß­nah­me kos­ten und in wel­chem Zeit­raum kann sie ver­wirk­licht wer­den?
• Wann kom­men die Plä­ne für eine neue Fahr­rad­stra­ße in die Wüs­te auf
den Tisch?
• Wann kommt die Vor­fahrt für Rad­fah­rer an den Kreu­zun­gen Katha­ri­nen­stra­ße, Rück­ert­stra­ße und Kir­chen­kamp?
• Wie weit sind die Pla­nun­gen für den neu­en brei­ten Fahr­rad­weg an der Pagen­s­te­cher­stras­se?


“Die CDU ist mit dem Tem­po der Umset­zung poli­ti­scher Beschlüs­se nicht zufrie­den. Es liegt nicht am Rat der Stadt, wenn es nicht schnell genug vor­an­geht.“
Kri­tisch sieht es die CDU auch, dass die Bau­ver­wal­tung noch nicht ein­mal wis­se, wie vie­le km Rad­we­ge es in Osna­brück gebe. Auf die Fra­ge des Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den, wie viel km Rad­we­ge es 2010, 2015 und 2020 in Osna­brück gege­ben habe, lau­te­te die Ant­wort der Bau­ver­wal­tung: „Es gibt kei­ne Daten­bank, in der expli­zit die ver­schie­de­nen For­men der Rad­ver­kehrs­an­la­gen erfasst wur­den und die kon­ti­nu­ier­lich fort­ge­schrie­ben wird.“