JU: "Für ein soziales und familienfreundliches Osnabrück?

-Junge Union veröffentlicht Strategiepapier zum Thema Soziales, Jugend, Familie und Bildung-

"Grundlage sozialer Sicherheit in unserer Zeit ist bestmögliche Bildung und Ausbildung! Dafür stehen gerade wir jungen Christdemokraten in besonderer Weise ein," erklärt der Vorsitzende der Jungen Union Till Olaf Voß anläßlich der Veröffentlichung eines Strategiepapiers des CDU-Nachwuchses zum Thema Soziales. "Wer es mit den Menschen wirklich ernst meint, muß sich um deren Ängste und Sorgen vor Ort kümmern und die Probleme nicht wie die Pistorius-SPD in ‚verqualmten Hinterzimmern’ bürokratisieren wollen. Ich bin sicher, daß die Osnabrücker JU bei der Kommunalwahl 2006 zu dieser Richtungsentscheidung einen Beitrag leisten kann."

Jede Sozialpolitik muß nach Ansicht der JU aber scheitern, wenn sie keine Erfolge auf dem Arbeitsmarkt erzielt. Daher ist die kommunale Arbeitsmarkt-, Sozial- und Integrationspolitik integraler Bestandteil einer wirksamen Bekämpfung der Arbeitslosigkeit vor Ort.
"Wir müssen die bisher getrennten Arbeitsvermittlungen der Stadt und des Landkreises dauerhaft zusammenlegen und so mit Hilfe von nur einer Anlaufstelle für Betroffene langfristig spürbare Effizienzsteigerungen und Bürokratieabbau erreichen," so die Verfasser des Strategiepapiers Jill Strüber und Marius Keite. "Darüber hinaus sollten wir auch über ein Optionsmodell nachdenken."
Die Bekämpfung der strukturellen Arbeitslosigkeit in unserem Land wird aber nur gelingen, wenn eine Rückbesinnung auf bewährte Tugenden wie Fleiß, Verantwortungsbewußtsein, Verläßlichkeit, Ordnung und Gemeinsinn stattfindet. Hier sollen gerade die Jugendzentren wieder eine wichtige Rolle einnehmen. Strüber:"Wir fordern, daß trotz Sparzwang unsere Jugendzentren in ihrer Funktion erhalten bleiben. Voraussetzung ist aber, daß diese Zentren nicht zu sozialen Brennpunkten verkommen. Vorbeugen können wir nur durch die konsequente Schaffung von Sicherheit und Ordnung, nicht zuletzt zum Schutze derer, die auf die Unterstützung durch Jugendzentren angewiesen sind." Die Erfahrungen haben gezeigt, daß durch konsequente ordnungsbehördliche Sicherheitsmaßnahmen, wie Polizeistreifen und Videoüberwachung, schwere Vergehen vermieden werden können, wenn die Ergebnisse denn angemessen ausgewertet werden. "Dies ist in der Vergangenheit leider nicht immer der Fall gewesen," so Strüber weiter.

Weitere Voraussetzung ist auch eine gute Integrationspolitik, vor allem für Leute aus fremden Kulturkreisen. In Ablehnung der rot-grünen Utopie einer "multikulturellen" Gesellschaft ist das Erlernen der Deutschen Sprache der Schlüssel zu unserem Gemeinwesen und objektiver Bewertungsmaßstab für die Integrationswilligkeit ausländischer Menschen in Osnabrück. "Wir wollen nur konkret integratives Verhalten von Ausländern fördern, wie die Teilnahme an Deutschkursen oder die Mitgliedschaft in allgemeinen Sportvereinen und so die Eingliederung in unsere Gesellschaft schaffen," erklärt Marius Keite.

Um die Kosten für Kinderreichtum zu senken, soll künftig der Familienpaß einkommensunabhängig gelten und ausgebaut werden. Keite: "Familienförderung ist keine Frage von Arm oder Reich, sondern von grundsätzlicher Natur!" Hinzukommen muß, daß Familien durch eine kluge Baupolitik ihre individuellen Vorstellungen vom Leben selbst in die Tat umsetzen und die Wohngebiete auch per Pkw gut erreichen können. Zudem soll die Kinderbetreuung in der Stadt optimiert werden: Die JU regt die verstärkte Einrichtung von betriebseigenen Betreuungsmöglichkeiten mit städtischer Förderung an. Gerade Kindergärten freier Träger leisten viel und stellen eine echte Alternative zu städtischen Kindergärten dar.

Familienfreundliche Strukturen und die tatsächliche Gleichberechtigung der Geschlechter sind auch eine wichtige Anforderung an die Stadtverwaltung. Daher fordert die Junge Union statt der Frauenbeauftragten einen Familien- und Gleichstellungsbeauftragten auf entsprechend landesrechtlich zu schaffender Grundlage als einheitlichen Ansprechpartner einzurichten.

 

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