Verabschiedung und Begrüßung

 

DSC_0011 Braetz Verabschiedung 10.7.2014

 

Foto: Geschäftsführer Ingo Dauer, Landtagsabgeordneter Burkhard Jasper, Ingrid Braetz, Kreis- und Fraktionsvorsitzender Dr. E.h. Fritz Brickwedde, Bundestagsabgeordneter Dr. Mathias Middelberg

 

Rede von Dr. E.h. Fritz Brickwedde anlässlich der Verabschiedung der langjährigen Sekretärin der CDU in den Ruhestand.

Liebe Frau Braetz,

heute verabschieden Wir Sie nach  einem langen Arbeitsleben in den Ruhestand. 17 Jahre haben Sie bei der CDU treue Dienste verrichtet. Eine Lange Zeit, ich glaube es war die Stelle, bei der Sie am längsten waren. Herr Jasper und Herr Dauer haben Sie damals nach ihrer Familienphase eingestellt. Zunächst als Nachfolgerin von Frau Klare haben Sie die Mitgliederbetreuung übernommen, später dann zusätzlich die Aufgabe von Frau Köhler-Seidel.

Sie haben die Herzen unserer Mitglieder erobert und mit Ihrer freundlichen und hilfsbereiten Art viele unterstützen und vielen helfen können. Sie mussten sich immer auf neue Situationen und Personen einstellen. Sie waren ja nicht nur für den CDU Kreisverband zu ständig, sondern auch für den Bezirksverband, die Mittelstandsvereinigung, die Frauen Union, die Junge Union, die Senioren Union, die Schülerunion, Arbeitskreise, Ausschüsse Delegiertenversammlungen und Parteitage.

Während früher neben dem Geschäftsführer zwei Sekretärinnen, eine Buchhalterin und zwei Drucker beschäftigt waren, hat sich heute die Arbeit auf Herrn Dauer und Sie konzentriert.

Das war nicht immer einfach und häufig mit Überstunden verbunden. Dafür unseren herzlichen Dank.

Aber ich denke, Sie haben auch viel Freude an ihrer Tätigkeit gehabt, so dass Sie  – mit deutlich weniger Stunden –   weiter für uns tätig sein wollen. Auch dafür unseren herzlichen Dank.

Dritte Kraft in Krippen wird finanziert – weitere Qualitätsverbesserungen nötig

Burkhard Jasper: Erfolg der CDU-Landtagsfraktion im Sinne der jüngsten Niedersachsen: Rot-Grüne Landesregierung beugt sich großem Druck und führt dritte Kraft in Krippengruppen ein

 „Unsere Anstrengungen der letzten Monate haben sich gelohnt: Rot-Grün ist eingeknickt und will nun doch die dritte Betreuungskraft in Krippengruppen einführen. Wir haben im Landtag hart dafür gekämpft und nun die Landesregierung gezwungen, eine Entscheidung im Sinne der Kinder, Eltern und Kita-Mitarbeiter zu treffen. Das ist ein großer Erfolg und eine finanzielle Entlastung für Osnabrück“, sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper und verweist auf entsprechende Ankündigungen des Ministerpräsidenten sowie von Vertretern von SPD und Grünen im Landtag.

 Die CDU-Landtagsfraktion hatte mehrmals, zuletzt Mitte Mai in einem eigenen Antrag zur Kita-Volksinitiative, ein Sofortprogramm zur Einführung dritter Betreuungskräfte in allen niedersächsischen Krippengruppen ab 1. August 2014 gefordert. SPD und Grüne hatten den CDU-Antrag in namentlicher Abstimmung geschlossen abgelehnt.

 Jasper kündigte an, die CDU-Fraktion werde ihre Forderungen bereits im Juni-Plenum des Landtags erneut auf die Tagesordnung setzen. „Wir fordern nicht nur die dritte Kraft, sondern darüber hinaus weitere Qualitätsverbesserungen in der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Die Landesregierung muss unverzüglich einen Stufenplan vorlegen, in dem weitere Schritte zur Verbesserung der Bildungs- und Betreuungsqualität in Kitas in der laufenden Legislaturperiode festgelegt sind.“ Im Anschluss an den während der CDU-Regierungszeit erfolgreich auf den Weg gebrachten Ausbau der Betreuungskapazitäten sei das nun der notwendige nächste Schritt, so Jasper.

 

 

Glückwunsch an Jens Gieseke

Jens Gieseke, der die Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim und Ostfriesland vertritt, ist in das Europaparlament gewählt worden. Dazu gab es herzliche Glückwünsche aus allen Bereichen der CDU. Mit David McAllister, Burkhard Balz, Godelieve Quisthoudt-Rowohl sind vier CDU Abgeordnete aus Niedersachsen im Parlament vertreten, die SPD mit zwei, Die FDP ,die Grüne Partei, die AFD und die Linke jeweils mit einem Abgeordneten.

CDU Osnabrück kritisiert die Ablehnung der Finanzierung der dritten Krippenkraft durch SPD und Grüne Abgeordnete

Die CDU-Landtagsfraktion hatte einen Antrag im Niedersächsischen Landtag zur namentlichen Abstimmung gestellt, der die Förderung einer dritten Kraft in allen Krippengruppen des Landes zum Ziel hatte, auch der in Osnabrück.
Der Antrag, flächendeckend die dritte Kraft in den Krippengruppen einzuführen, erreichte bei der Abstimmung Stimmengleichheit und wurde somit mit dem denkbar knappsten Ergebnis abgelehnt.
Alle anwesenden Abgeordneten von CDU und FDP stimmten in der Einzelabstimmung, bei der jeder Abgeordnete namentlich aufgerufen wurde, für den Antrag, so auch der Osnabrücker Abgeordnete Burkhard Jasper. „Enttäuscht sind wir von den Abgeordneten der SPD und der Grünen Partei. Beide stimmten gegen die Finanzierungsbeteiligung durch das Land bei der dritte Krippenkraft“, erklärte der CDU-Vorsitzende Fritz Brickwedde.
Die CDU Osnabrück setzte sich vor Ort für einen besseren Betreuungsschlüssel in den Kinderkrippen ein und sieht das Land in der Pflicht, die Mehrkosten hierfür zu tragen. „Zu Oppositionszeiten und im Landtagswahlkampf hatten SPD und Grüne versprochen, die Dritte Kraft vom Land zu finanzieren. „Das Nein von SPD und Grüner Partei jetzt, spricht Bände. Beide haben Ihre Wahlversprechen gebrochen. Sie werden ihrer Verantwortung nicht gerecht“, so Fritz Brickwedde „wir sind gespannt, wie die beiden Landtagsabgeordneten von SPD und Grünen im Rat der Stadt Osnabrück ihre Ablehnung im Landtag rechtfertigen.“
Hätten SPD und Grüne Partei dafür gestimmt, hätte das Land ab August einen Personalkostenzuschuss in Höhe von 52 Prozent dazugegeben; dieser wäre dann genauso hoch wie für die anderen Betreuungskräfte in den Krippen. Ab dem 1. Januar 2015 sollten die Kosten für die dritte Kraft vom Land zu 100 Prozent übernommen werden.
„Wir werden weiterhin Druck ausüben, damit zum Wohle der Kinder die Qualität verbessert wird und die Eltern eine wirkliche Wahlfreiheit bei der Betreuung haben.“ erklärten Jasper und Brickwedde abschließend.