CDU begrüßt Grüne Welle

„Auch durch die Beharrlichkeit der Christdemokraten wird der Verkehr besser fließen," stellte der Osnabrücker CDU-Vorsitzende Burkhard Jasper auf der Sitzung des Kreisparteiausschusses fest, nachdem Verwaltungsmitarbeiter die neue Signalplanung für den Wall erläutert hatten. Die CDU hatte immer wieder auf Verbesserungen gedrängt. Ab der nächsten Woche sollen nun die Ampeln kostengünstig mit den vorhandenen Anlagen neu geschaltet werden. Dies soll zu einer grünen Welle in großen Bereichen des Ringes führen und wird auch den Fußgängern durch längere Grünphasen Vorteile bringen.
Ziel ist es zudem, dass die Busse zügig fahren können. Die Mitglieder des Kreisparteiausschusses, dem höchsten Beschlussorgan zwischen den Parteitagen, verdeutlichten aber, dass Busvorrangschaltungen unsinnig sein, wenn sie nur zu Staus oder langen Wartezeiten für andere Verkehrsteilnehmer führen. Deshalb wurde angeregt, die Ampelschaltungen darauf zu überprüfen.
Intensiv wurde über die Nachtschaltung diskutiert. Die Grünphase auf Hauptverkehrsstraßen wird nachts nur unterbrochen, wenn Querverkehr kommt. Wird aber häufiger von den Seitenstraßen Grün angefordert, kann dies zu häufigem Anhalten in der Hauptrichtung führen. Dann steht man mehr vor roten Ampeln als tagsüber. Deshalb sollen effektivere Schaltungen überlegt werden. Bei Kreuzungen mit wenig Verkehr in der Nacht wurde vorgeschlagen, die Ampeln abzuschalten.
„Die Signalplanung ist nicht so einfach, wie viele es sich vorstellen, aber sie muss weiter verbessert werden," erklärte Jasper abschließend. „Dadurch werden Lärm und Abgase verringert und wird ein Beitrag zu einer lebenswerten Stadt geleistet. Kürzere Fahrzeiten erfreuen nicht nur die Anwohner, Kunden und Gäste, sondern dienen auch dem Umweltschutz und führen zu geringeren Kosten!

Breite Zustimmung für Vierspurigkeit der Iburger Straße

Die Junge Union Osnabrück-Stadt und der CDU-Ortsverband Innenstadt haben am 24.8. in der Zeit von 16.00 bis 18.30 Uhr eine Befragung der Verkehrsteilnehmer an der Iburger Straße durchgeführt. Insgesamt wurden 467 Personen befragt. Davon erklärten 76,4 %, dass sie die Vierspurigkeit begrüßten. Nur 13,5 % waren gegen die jetzige Lösung, 10,1 % hatten keine Meinung.
Insgesamt hatten zehn Mitglieder der Jungen Union die Befragung an der Ampelkreuzung vor der Luther-Kirche durchgeführt. Sie waren überrascht, dass neben Autofahrern auch die Fußgänger und Fahrradfahrer positiv auf die Befragung reagierten. „Mit diesem Ergebnis sehen wir unsere politische Einschätzung bestätigt, dass die meisten Bürger schnell in die Stadt kommen wollen und alle Verkehrsmittel als gleichrangig ansehen", so JU-Stellvertreter Daniel Möritz.
Der Eindruck, dass die Bewohner der Iburger Straße überwiegend gegen die Vierspurigkeit seien, wurde nicht bestätigt. „Viele Anwohner sind froh, dass sie nun nicht mehr schon vor der Haustür im Stau stehen müssen; das hört man heute ständig!", berichtete JU-Geschäftsführer Till Olaf Voß. Einer der Befragten erklärte sogar, dass es zu seiner Freude ruhiger geworden sei, weil endlich der Stop-And-Go-Verkehr aufgehört habe. Gerade die Gewerbetreibenden zeigten sich erleichtert durch die Neuregelung, da ihre Geschäfte nun unkomplizierter zu erreichen seien.
Aus all dem schloss der CDU-Vorsitzende in der Innenstadt, Heinz-Josef Klekamp, dass die Befragung, auch wenn sie nur ein ad-hoc-Ergebnis darstelle, in die weitere Entscheidungsfindung miteinfließen müsse.
Ein weiteres Gutes hatte die Aktion nach dem Eindruck aller Beteiligten: Unabhängig vom jeweiligen Standpunkt waren die Befragten positiv überrascht, dass einmal nach ihre Meinung gefragt worden sei.

David McAllister auf dem Piesberg

„Echt cool" mit diesen Worten zeigte sich David McAllister, Fraktionsvorsitzender im Niedersächsischen Landtag, begeistert von der Kulisse des Osnabrücker Piesbergs, der für die Bundesgartenschau 2015 vorgesehen ist. McAllister war auf Einladung des Osnabrücker Bürgermeisters und CDU Kreisvorsitzenden Burkhart Jasper zu einer Besichtigungstour durch den Piesberg eingeladen.

Das Konzept wurde dem Gast durch den Osnabrücker CDU-Fraktionsvorsitzenden Burkhard Jasper und seinem Stellvertreter sowie dem Ortsbürgermeister von Pye, Josef Thöle erstmals ausführlich dargelegt. Pye ist der Stadtteil wo sich der Piesberg befindet.
Es wurde hervorgehoben, dass über das Projekt hinaus bzw. im Vorfeld noch zusätzliche Aktivitäten geschaffen werden müssten, mit dem Ziel den Piesberg in ein Naherholungsgebiet zu verwandeln. Dabei ist die Folgenutzung von größter Wichtigkeit.
Die Buga werde auch Arbeitsplätze schaffen, betonte Jasper.
Das Gutachten eines Projektentwicklers mit Konzeptionsvorschlägen dürfte bis Ende November vorliegen.

Rund 200 Hektar umfasst das Gelände, wovon 60 bis 70 Hektar für die Ausstellung zur Verfügung stehen.
Bei der Fahrt durch den Piesberg zeige McAllister sich fasziniert vom Gelände.
„Das ist doch etwas anderes als die schriftlichen Unterlagen."

Abschließend sagte McAllister: „Wir sind fest entschlossen, das Projekt zu unterstützen". Deshalb würden Mittel für die Bundesgartenschau für 2008 oder 2009 eingeplant, trotz der brisanten Haushaltslage.

Doppelqualifikation am Wirtschaftsgymnasium auf den Weg gebracht

Osnabrück. Lange wurde nicht diskutiert als es in der letzten Ratssitzung hieß, die Doppelqualifikation am Wirtschaftsgymnasium muss auf den Weg gebracht werden. Dieser Schulversuch wurde einstimmig angenommen. „Es war einfach an der Zeit, ein zukunftsfähiges Bildungsangebot für leistungsfähige und leistungswillige Schülerinnen und Schüler zu schaffen", sagt die Vorsitzende des CDU-Arbeitskreises „Schule und Sport" Irene Thiel.

Mit dem Projekt „Doppelqualifikation" verknüpft das Wirtschaftsgymnasium Osnabrück gemeinsam mit der IHK Osnabrück-Emsland die allgemeine Hochschulreife mit einer speziellen Form einer Ausbildung zum Industriekaufmann/-kauffrau bzw. zum Groß- und Außenhandelskaufmann/-kauffrau. „Gerade für Realschüler, die aufs Gymnasium wechseln, ist die Doppelqualifikation eine Chance in der Ausbildungszeit mit Gymnasiasten gleichzuziehen", so Prof. Dr. Lothar Beinke, hinzugewähltes Mitglied des CDU-Arbeitskreises „Schule und Sport".

Zu Beginn der Klasse 11 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler für dieses Projekt anmelden. Sollten diese sich als geeignet erweisen, erhalten sie in den Kurshalbjahren 12/1, 12/2 und 13/1 Zusatzunterricht, der durch Praktika ergänzt wird. Nach dem Abitur im Kurshalbjahr 13/2 und der schriftlichen IHK-Prüfung stehen die Schüler den Betrieben für eine verkürzte Ausbildungszeit zur Verfügung.
gez. Irene Thiel
Vorsitzende des AK „Schule und Sport"