Griesert: 5000 Ligustersträuche gegen Feinstaub

Wolfgang Griesert, Oberbürgermeisterkandidat der Osnabrücker CDU, hat in dieser Woche den ersten von 5000 neuen Ligustersträuchen in Osnabrück gepflanzt. Die Sträuche, die auf einer Fläche von 1400 m² an Hauptverkehrsstraßen in Osnabrück gepflanzt werden, werden dazu beitragen, dass die durch Verkehr verursachten Stäube teilweise aus der Luft gefiltert werden. "Das Thema Feinstaub ist in dieser Woche leider sehr aktuell geworden. Alle jammern darüber, wir in der Stadt tun etwas dagegen." so Griesert zu diesem wichtigen Thema der Stadtentwicklung.

Osnabrück hat alle Chancen

"Osnabrück liegt auf einer der zentralen Verkehrsachsen Europas. Mit einer klugen Ansiedlungspolitik hat unsere Stadt alle Chancen im Bereich Arbeit und Wirtschaft." erläuterte CDU-Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Griesert bei seinem Besuch des Osnabrücker Wirtschaftsrates. Modernes Verwaltungsmanagement müsse die Fachkompetenz der Stadtverwaltung für unbürokratische Hilfestellungen für bestehende Unternehmen, für Existenzgründer und für bürgerschaftliche Eigeninitiative nutzen und so zum Erhalt und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen. Förderung der Innenstadt, gute verkehrliche Erreichbarkeit, Förderung von Existenzgründungen und Bestandspflege seien die wesentlichen Pfeiler kommunaler Wirtschaftspolitik. Was die Ausweisung von Gewerbegebieten angeht, dürfe man nicht in die Sünden der 90er Jahre zurückfallen, sondern müsse weiter alles für Arbeit in Osnabrück tun.

Wichtig sei aber auch, dass die Menschen gerne in Osnabrück lebten und ausreichende Kultur- und Freizeitangebote geschaffen würden. Und auch die Frage von Familienpolitik und Kinderbetreuung spiele eine große Rolle. Deshalb müssten weiterhin einzelfallgerechte qualitätvolle Kinderbetreuungsangebote geschaffen werden. Denn: Eltern, die wissen, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind, haben den Kopf frei und sind leistungsfähiger. Darüber hinaus seien Kinder eine wesentliche Voraussetzung für Innovations- und Zukunftsfähigkeit einer Stadt.

Am Ende der Veranstaltung beglückwunschte die Vorsitzende des Wirtschaftsrates Astrid Hamker Stadtbaurat Wolfgang Griesert zu seinem sehr gelungenen Auftritt und der Osnabrücker CDU zu ihrem hervorragenden Oberbürgermeisterkandidaten. Als Dankeschön überreichte sie ihm eine Biographie des Vaters der sozialen Marktwirtschaft, Ludwig Erhard, und wünschte ihm viel Erfolg bei der anstehenden Wahl im September.

100 % Zustimmung für Thiel

"Ohne Frauen ist keine Stadt zu machen – deshalb werden wir uns aktiv einklinken in den Kommunalwahlkampf!" ermutigte Irene Thiel die zahlreichen anwesenden Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung der Frauen Union. "Wir müssen uns weiter aktiv für Frauen- und Familieninteressen einsetzen und so die gute Arbeit der Osnabrücker CDU bereichern."

Ein Beispiel dafür sei das Kinder- und Jugendtheater, über das Theaterintendant Holger Schulze den Frauen berichtete. Das vorbildliche ehrenamtliche Engagement mache den Erfolg möglich, der weiterhin mit aller Kraft unterstützt werden soll. Auch das Bündnis für Familien zeige, dass sich in der Stadt viel tue für ein stärkeres Familienbewusstsein. Bündnisvertreterin Frau Bünemann berichtete über die Entwicklung dieses zukunftsweisenden Projektes.

Zuvor war Irene Thiel einstimmig in geheimer Wahl als Vorsitzende der CDU-Frauenvereinigung in ihrem Amt bestätigt worden. Als Stellvertreterinnen werden ihr Ratsfrau Brigitte Neumann und die Schinkelaner CDU-Vorsitzende Claudia Schiller zur Seite stehen. Schriftführerin ist weiterin Heike Dähn. Vor allem bei den Beisitzern hat es viele neue Gesichter gegeben. Jüngstes Vorstandsmitglied ist mit 26 Jahren die Studentin Silke Behrens. Weitere Beisitzerinnen sind Heidrun Czwalinna, Christa Eckert, Inge Harstick, Sabine Kottmann, Dagmar Lawrenz, Angelika Mayer, Christa Schröter, Martina Schwarz, Renate Weber und Bettina Wienecke.

Gemeinsam die Ärmel vor Ort hochkrempeln

"Was kann die Kommunalpolitik für den Mittelstand tun" – zu diesem Thema hatte die Mittelstandsvereinigung (MIT) aus Stadt und Landkreis Osnabrück zur Podiumsdiskussion geladen. Vor vollem Haus referierten und diskutierten Vertreter von Politik und Mittelstand über anstehende Probleme.
So unterbreitete Ronald Kelle, MIT-Vorsitzender im Landkreis, konkrete Vorschläge zum Bürokratieabbau, sein Kollege aus der Stadt, Reinhard Alscher referierte zum Thema "Kommunaler Arbeitsmarkt". Dabei stellte er heraus, dass es ein Fehler war, die Arbeitsvermittlung in der Stadt nicht vollständig zu kommunalisieren. Es bleibe Überzeugung von MIT und CDU, dass vor Ort den betroffenen Menschen ohne Arbeit am besten geholfen werden könne. "Herr Schirmbeck, Sie kennen den sog. Erbsenzähler hier vor Ort aus eigener Erfahrung, der seine finanzpolitische Kompetenz beim Jugendhilfetag unter Beweis gestellt hat. Wir brauchen die Verantwortung vor Ort – so schnell wie möglich."
Der Kreistagsfraktionsvorsitzende Georg Schirmbeck stimmte zu und bemerkte, dass man nicht auf Brüssel oder Berlin warten dürfe. Wenn man nicht vor Ort die Ärmel hochkrempele, könne man lange auf Problemlösungen warten. Er lobte die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis, insbesondere auch mit Irene Thiel. Jahrzehntelange Animositäten seien von CDU Stadt und Land zum Wohle der gesamten Region überwunden worden.
Die Osnabrücker CDU-Fraktionsvorsitzende Irene Thiel stimmte zu und erläuterte die erfolgreiche Haushaltskonsolidierung, die Freiräume für Investitionen für Arbeit und Wirtschaft schaffe und Wachstumsimpulse ermögliche.
Mechthild Möllenkamp, Vorsitzende des Osnabrücker Einzelhandelsverbandes, forderte von der Kommunalpolitik vor allem verlässliche Rahmenbedingungen. Dem stimmte der Osnabrücker Stadtbaurat und CDU-Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Griesert zu und erläuterte, inwieweit eine kluge Stadtentwicklungspolitik dazu einen Beitrag leisten kann. Auf keinen Fall dürfe es passieren, dass wir in die Sünden der 90er Jahre zurückfallen und eine gewerbefeindliche Bau- und Verkehrspolitik machen. Das schade dem Mittelstand und vernichtet Arbeitsplätze. "Stadt und Landkreis müssen eine Regionalentwicklung betreiben, die als eine der Fortschrittsregionen in Deutschland für Wachstum und Wohlstand der Bürger sorgt." so Griesert und Schirmbeck abschließend.