Gemeinsam die Ärmel vor Ort hochkrempeln

"Was kann die Kommunalpolitik für den Mittelstand tun" – zu diesem Thema hatte die Mittelstandsvereinigung (MIT) aus Stadt und Landkreis Osnabrück zur Podiumsdiskussion geladen. Vor vollem Haus referierten und diskutierten Vertreter von Politik und Mittelstand über anstehende Probleme.
So unterbreitete Ronald Kelle, MIT-Vorsitzender im Landkreis, konkrete Vorschläge zum Bürokratieabbau, sein Kollege aus der Stadt, Reinhard Alscher referierte zum Thema "Kommunaler Arbeitsmarkt". Dabei stellte er heraus, dass es ein Fehler war, die Arbeitsvermittlung in der Stadt nicht vollständig zu kommunalisieren. Es bleibe Überzeugung von MIT und CDU, dass vor Ort den betroffenen Menschen ohne Arbeit am besten geholfen werden könne. "Herr Schirmbeck, Sie kennen den sog. Erbsenzähler hier vor Ort aus eigener Erfahrung, der seine finanzpolitische Kompetenz beim Jugendhilfetag unter Beweis gestellt hat. Wir brauchen die Verantwortung vor Ort – so schnell wie möglich."
Der Kreistagsfraktionsvorsitzende Georg Schirmbeck stimmte zu und bemerkte, dass man nicht auf Brüssel oder Berlin warten dürfe. Wenn man nicht vor Ort die Ärmel hochkrempele, könne man lange auf Problemlösungen warten. Er lobte die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis, insbesondere auch mit Irene Thiel. Jahrzehntelange Animositäten seien von CDU Stadt und Land zum Wohle der gesamten Region überwunden worden.
Die Osnabrücker CDU-Fraktionsvorsitzende Irene Thiel stimmte zu und erläuterte die erfolgreiche Haushaltskonsolidierung, die Freiräume für Investitionen für Arbeit und Wirtschaft schaffe und Wachstumsimpulse ermögliche.
Mechthild Möllenkamp, Vorsitzende des Osnabrücker Einzelhandelsverbandes, forderte von der Kommunalpolitik vor allem verlässliche Rahmenbedingungen. Dem stimmte der Osnabrücker Stadtbaurat und CDU-Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Griesert zu und erläuterte, inwieweit eine kluge Stadtentwicklungspolitik dazu einen Beitrag leisten kann. Auf keinen Fall dürfe es passieren, dass wir in die Sünden der 90er Jahre zurückfallen und eine gewerbefeindliche Bau- und Verkehrspolitik machen. Das schade dem Mittelstand und vernichtet Arbeitsplätze. "Stadt und Landkreis müssen eine Regionalentwicklung betreiben, die als eine der Fortschrittsregionen in Deutschland für Wachstum und Wohlstand der Bürger sorgt." so Griesert und Schirmbeck abschließend.

Ehrenamt schafft eine Kultur des Miteinanders

Gemeinsam mit dem sportpolitischen Sprecher der CDU-Ratsfraktion Alfred Bongartz und dem CDU-Kreisvorsitzenden Burkhard Jasper sprach OB-Kandidat Wolfgang Griesert mit Mitgliedern des Osnabrücker Sportclubs (OSC).
Aus aktuellem Anlass wurde gerade über Bedeutung und Stellenwert des Ehrenamtes in Osnabrück diskutiert. Dazu Griesert: "Eine verantwortungsbewusste Politik muss das Ehrenamt stärken und seine wichtige Funktion anerkennen. In Osnabrück sind wir auf einem guten Weg, den wir weitergehen müssen. Hinter dem Ehrenamt stehen immer einzelne Menschen und deren persönliches Engagement. Ehrenamt schafft eine Kultur des Miteinanders und beugt Isolation vor."
Griesert versprach dem OSC-Vorsitzenden Thomas Levien im Falle seiner Wahl die Fachkompetenz der Stadtverwaltung verstärkt zur Unterstützung von Eigeninitiative und Ehrenamt einzusetzen. Auch über konkrete Anliegen des OSC wurde gesprochen und ein enges Zusammenarbeiten für gute tragfähige Lösungen versprochen. "Das Vereinsleben in Osnabrück braucht unsere konstruktive Mitarbeit und Unterstützung." so Griesert abschließend.

Wichtiger Bestandteil des religiösen Lebens in Osnabrück

Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Griesert besuchte gemeinsam mit dem CDU-Kreisvorsitzenden Burkhard Jasper und weiteren Vertretern der CDU-Ratsfraktion die serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde in Osnabrück. Vertreter der Kirche stellten die Gemeinde vor und führten durch die architektonisch hoch interessante Kirche.
"Die serbisch-orthodoxe Gemeinde ist ein wichtiger Bestandteil der christlichen Gemeinschaft und des religiösen Lebens insgesamt in Osnabrück. Sie zeigen, wie ein Erhalt der eigenen Identität verbunden werden kann mit einer guten Integration in die Stadtgesellschaft. Dafür haben Sie meine Anerkennung und Unterstützung." So Wolfgang Griesert während des Gesprächs.
Der Vertreter der serbisch-orthodoxen Gemeinde wies im weiteren Gespräch auch auf den sehr schlechten Zustand des Kirchendachs und die damit verbundene akute Gefährdung des Kircheninneren samt der dort befindlichen wertvollen Wandfresken hin. Dachdeckermeister Stanko Stojnic erläuterte fachkundig den Zustand des Dachs. Da die Gemeinde die Dachrenovierung nicht allein tragen könne, bat sie um Unstersützung seitens der Stadt. Die CDU-Vertreter versprachen angesichts der hohen kulturellen Bedeutung der Kirche ihre politische Unterstützung für eine ausgewogene Problemlösung.

Griesert: Hasetorbahnhof als Tor zur Innenstadt stärken

CDU-Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Griesert und CDU-Kreisvorsitzender Burkhard Jasper trafen sich gemeinsam mit Vertretern der Interessengemeinschaft Hasestraße zu einer Ortsbegehung beim Hasetorbahnhof.
„Der Hasetorbahnhof ist eine tolle Möglichkeit, einfach in die Innenstadt zu kommen, die in Zukunft noch mehr genutzt werden muss," so Wolfgang Griesert während der Ortsbegehung. Ziel müsse es sein, die Attraktivität des Bahnhofs weiter zu erhöhen. Dazu gehören die gerade im Stadtrat auf Initiative von CDU und FDP beschlossenen Maßnahmen, den Bahnhof behindertengerecht auszubauen.
„Darüber hinaus ist es wichtig, dass dadurch auch für Familien mit Kinderwagen der Bahnhof gut erreichbar ist. Wir müssen den Hasetorbahnhof als Tor zur Innenstadt stärken. Das ist ökologisch sinnvoll, stärkt den Handel in der Einkaufsstadt Osnabrück und sichert so Arbeitsplätze." so Griesert weiter. 1896 schon, so berichtete ein Mitglied der Interessengemeinschaft, sei durch bürgerschaftliches Engagement ein erster Bahnhof am Hasetor entstanden, um die Kaufkraft zu stärken.
Über Sonderfahrten zur Maywoche und zum Weihnachtsmarkt hinaus müsse der Hasetorbahnhof kontinuierlich mehr in das Verkehrssystem der Stadt einbezogen werden. Die Zusammenarbeit mit der Nord-West-Bahn sei in diesem Zusammenhang eine große Chance, die es zu nutzen gilt. Gespräche mit der Deutschen Bahn AG würden geführt.