Neujahrsempfang der CDU Osnabrück mit Minister Björn Thümler

Wir freuen uns  besonders, den niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler zu unserem Neujahrsempfang am Freitag, dem 10. Januar 2020 um 16.00 im Restaurant Wirtschaftswunder im Vienna House Easy, Neuer Graben 39 in Osnabrück begrüßen zu können.
Ihnen wollen wir Gelegenheit geben, direkt mit denen, die in politischer Verantwortung stehen, sich in informellen Gesprächen bei Kaffee und Kuchen auszutauschen und einen interessanten Nachmittag zu erleben.

Wir laden Sie dazu herzlich ein.

Bitte melden Sie sich an:  anmeldung@cdu-os.de

CDU für Osnabrück: – Keinen Stillstand am Neumarkt zulassen –  Unibail Rodamko unter Druck setzen –  – LKW Durchfahrverbot in der Innenstadt durch A33 Lückenschluss – Radverkehr verbessern

„Wenn SPD, Grüne, FDP, Linke und UWG trotz ihrer mehrfachen Schlappen vor Gericht den Neumarkt  sperren wollen, werden wir die Kommunalwahl 2021 zur Volksabstimmung über den Neumarkt machen.“ Das erklärte CDU-Fraktionsvorsitzender Fritz Brickwedde zu den Ankündigungen der sogenannten Regenbogenkoalition. 

Der CDU-Vorsitzende erinnerte daran, dass SPD und Grüne bei der letzten Kommunalwahl wegen der Neumarktsperrung für sie verheerende Verluste einfahren mussten. Beide Parteien hätten fast acht Prozent und vier Mandate verloren. CDU und BOB hätten im Gegensatz dazu über sechs Prozent und drei Mandate gewonnen,

Brickwedde: “Die Wähler von Schinkel und Lüstringen bis Hellern sind SPD und Grünen scharenweise davongelaufen. Die rot-grüne Mehrheit im Stadtrat war dahin. Nachdem nun auch noch das Projekt Einkaufszentrum geplatzt ist, wird sich dieser Trend weiter fortsetzen.“ Eine Sperrung der wichtigen West-Ost-Achse werde zu Umwegen, Schleichwegen, Staus und Umweltbelastungen führen.“

Schon am 16.6.2015 habe er im Rat erklärt: “Die Sperrung des Neumarkts ohne Baustelle ist Willkür“ und juristisch sauber begründet, warum ein als öffentliche Straße gewidmeter Neumarkt für jedermann ein Benutzungsrecht begründe. Die NOZ habe das seinerzeit eine „steile These“ genannt. Diese Rechtsposition der CDU sei im Februar 2016 durch ein Urteil des Verwaltungsgerichts Osnabrück vollinhaltlich bestätigt worden. Das Urteil sei ein Sieg der Bürger gegen politische Willkür der Ratsmehrheit gewesen.

SPD, Grüne, FDP, UWG und Linke hätten im Mai 2016 trotz erheblicher rechtlicher Bedenken des Oberbürgermeisters die Sperrung auf dem Weg der Teileinziehung des Neumarkts beschlossen. Oberbürgermeister Griesert habe genau die Gründe genannt, die später das Gericht zur Aufhebung der Neumarktsperrung bewogen habe. Im NOZ-Kommentar hieß es dazu: “Der Oberbürgermeister mag wirklich überzeugt gewesen sein, dass der Ratsbeschluss zur Neumarktsperrung rechtswidrig ist. Überzeugend war er mit dieser Meinung allerdings nicht. Und er stand damit ziemlich allein.“

Mit der CDU habe die mit Abstand größte Fraktion den Oberbürgermeister unterstützt und zudem Zweifel geäußert, dass der Neumarkt bei über 2000 Busbewegungen täglich eine Aufenthaltsqualität bekommen könne. Inzwischen habe ein unabhängiger Gutachter nachgewiesen, dass eine Verlagerung der Busse vom Neumarkt nicht sinnvoll sei.

Am 6.4.2016 schrieb die NOZ: „Wir dürfen unter keinen Umständen unsere Stellung als Oberzentrum gefährden, indem wir zur Staustadt Osnabrück werden, warnte der CDU-Chef unter dem Gejohle der Gegenseite. Brickwedde hatte Mühe, sich gegen die Geräuschkulisse durchzusetzen .“

Das Wichtigste am Neumarkt sei jetzt nicht über seine Sperrung nachzudenken, sondern über seine Aufwertung. Die Baumaßnahmen der Stadt einschließlich guter Fahrradwege sollten möglichst bald beginnen. Unibal Rodamco müsse zudem bundesweit stärker unter Druck gesetzt werden, damit der Plan B einer gemischten Nutzung zeitnah umgesetzt werden könne. Brickwedde: “Weiteren Stillstand am Neumarkt kann sich Osnabrück nicht leisten.“

Für die Anlieger am Wall müssten  unabhängig vom Neumarkt lärmmindernde Maßnahmen wie Flüsterasphalt realisiert werden. Mit dem Lückenschluss A33-Nord werde es möglich sein, ein LKW-Durchfahrverbot für Osnabrück zu realisieren. Auchdas werde zur Entlastung beitragen. Aber auch der Lückenschluss müsse gegen die Grünen durchgesetzt werden. Brickwedde:“Auch dieses Thema werden wir bei der Kommunalwahl 2021 zur Abstimmung stellen.“

Haushalt 2020: Osnabrück steht vor dem größten Investitionsprogramm seiner Geschichte!

Haushaltsrede des CDU-Fraktionsvorsitzenden Fritz Brickwedde

1.
Osnabrück steht vor dem größten Investitionsprogramm seiner Geschichte.

Wir setzen die Schwerpunkte auf Schulen und Sportanlagen, Straßen, Kitas und die Feuerwehr.
Um das Zukunftsprogramm für Osnabrück zu realisieren, steigern wir die Investitionen um deutlich über 30%. Allein für Neubau und Sanierung unserer Schulen und Sportanlagen werden wir von 2020 bis 2023 124 Mio. Euro aufwenden. Dafür müssen wir in den nächsten vier Jahren die Investitionskredite von 150 auf 230 Mio. Euro erhöhen. Aber diesen Krediten stehen Werte gegenüber. Unser Eigenkapital bleibt stabil auf hohem Niveau.
Unsere Bedingung für diesen Kurs ist die konsequente Rückführung der Kassenkredite – denen keine Sachwerte gegenüberstehen – von 80 auf deutlich unter 30 Mio. bis 2023. Wenn es nach uns geht, sollte das Tempo in diesen guten Finanzjahren noch weiter beschleunigt werden. Die CDU steht für seriöse und solide Haushaltspolitik. Niemals wieder sollen laufende Ausgaben auf Pump finanziert wer- den!
2.
Aber wir wollen auch keine höheren Belastungen der Bürger. Deshalb lehnen wir seit Jahren Erhöhungen der Grundsteuer und der Gewerbesteuer konsequent ab. Und wir wollen auch keine höheren Parkgebühren, wie von den Grünen vorgeschlagen. Im Gegenteil: Wir wollen kostenlose Parkplätze am Stadtrand, damit vor allem möglichst viele der 55.000 Einpendler dann mit preiswerten Bussen und kurzen Taktzeiten in die Innenstadt gelangen können.

3.
Der Zuschuss für die Kinderbetreuung steigt bis 2023 von 54 auf über 64 Mio. Euro an. Wenn es nach der SPD geht auf deutlich über 70 Mio. Euro, das kann sich Osnabrück nicht leisten!
Noch Anfang November hat die SPD öffentlich zur Abschaffung der Kita-Beiträge erklärt: „Wir haben ein Konzept zur Gegenfinanzierung, ohne die Steuern zu erhöhen. Die Finanzierung wäre durch Einsparungen an anderer Stelle möglich.“
Tatsache ist aber: Die Vorschläge der SPD für eine Finanzierung von Elternbeiträgen für unter Dreijährige haben sich als Seifenblasen und Rohrkrepierer erwiesen. Die Vorschläge der SPD sind im Laufe der Haushaltsberatungen zusammenge- schmolzen wie ein Eisblock in der Sonne:
Erstattungen vom Land an das Jugendamt, 500.000 Euro Mehreinnahmen, zurück- gezogen!
Ausgabenverringerungen beim OSB, Minderausgaben von 500.000 Euro, zurückgezogen!
Sonstige Leistungen im Jugendamt, 500.000 Euro, zurückgezogen! Gutachterleistungen 207.000 Euro, zurückgezogen!
Ausstellungen 104.000 Euro, zurückgezogen usw. usw.
Von 4,1 Mio. Deckungsbeitrag wurden 2,6 Mio. wieder aufgegeben! Zusammengefasst: Ein Zahlenfeuerwerk, das zur Sternschnuppe wurde, Frank Henning als König der Luftbuchungen!
Das hat mit solider und seriöser Haushaltspolitik nichts, aber auch gar nichts zu tun. Die Finanzverwaltung rechnet in den nächsten Jahren mit deutlichen Ergebnisver-schlechterungen, ab 2023 sogar mit einem Minus. Das wird es mit uns auf keinen Fall geben!
4.
Ein klares Wort zum Stellenplan: Die Verwaltung hatte uns vorgeschlagen, 103 Stellen neu zu schaffen. Darunter waren Stellen, über die wir nicht diskutieren mussten, z. B. Personal für Kitas und die Feuerwehr. Außerdem gab es zusätzliche Stellen, die wir selber wollten: So eine weitere Stärkung unseres Ordnungsaußendienstes, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger besser zu gewährleisten. Aber 103 zusätzliche Stellen sehen wir als eine zu starke, dauerhafte Belastung des Haushalts an. Wir haben deshalb den Zuwachs auf 90 Stellen begrenzt. Das soll ein Zeichen setzen für strukturelle Überlegungen in der Verwaltung. Die Personalverwal- tung hat uns hierzu für die zweite Jahreshälfte 2020 konkrete Vorschläge in Aussicht gestellt, auf die wir sehr gespannt sind. Man kann in guten Zeiten zeitlich begrenzte Projekte finanzieren, die man in schlechten Zeiten auch wieder herunterfahren kann. Personalkosten aber sind Dauerkosten. Jede neue Stelle muss deshalb auf den Prüfstand, sonst hat der nächste Rat keine Gestaltungsspielräume mehr und die Gefahr der Überziehung des Girokontos wächst wieder!

5.
Im Klimaschutz haben wir deutliche Akzente gesetzt:
– Mit 1 Mio. dotieren wir ein Förderprogramm für energetische Sanierung. Je mehr
CO2-Einsparung, umso höher der Zuschuss!
– Wir stellen Mittel bereit, um durch Anpflanzungen und Dachbegrünungen das
Stadtklima zu verbessern.
– Ein neues Förderprogramm soll die Anschaffung von Lastenrädern unterstützen,
um den Transport emissionsfrei durchzuführen. Hierfür stellen wir schon 2020 200.000 Euro zur Verfügung. Ziel ist der Ersatz der Dieselfahrzeuge des Inter- nethandels, die bei laufendem Motor auf den Straßen stehen, Staus verursachen und die Umwelt belasten.
6.
Osnabrück hat eine gute Perspektive:
– Die Maßnahmen, Baurecht für 3.000 neue Wohneinheiten zu schaffen, begin-
nen zu greifen. Die ersten Familien sind im Landwehrviertel eingezogen. In den nächsten Jahren werden für Tausende neue Wohnungen und Häuser entstehen, darunter auch viele Projekte des Sozialen Wohnungsbaues.
– Es wird eine deutliche Aufwertung der Innenstadt geben: allein am Berliner Platz werden vier große Wohn- bzw. Geschäftshäuser entstehen. An der Schiller- und Möserstrasse wird es zu einem großen Projekt u. a. mit Senioren- und Studentenwohnungen kommen.
– Und am Neumarkt werden wir Plan B realisieren mit vielen Wohnungen, einem Kulturzentrum, Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie. All das wird auch zu einer Revitalisierung und Aufwertung der Johannisstrasse führen,
7.
Die Haushaltsberatungen waren insgesamt vom konstruktiven Miteinander geprägt. Wir danken der Finanzverwaltung, die ein guter Partner war von Herrn Fillep über Herrn Hänsler bis zu Herrn Schäfer, um nur einige stellvertretend zu nennen.
Und wir danken dem neuen Vorsitzenden des Finanzausschusses Günter Sandfort, unter dessen souveräner Leitung die interfraktionellen Haushaltsgespräche stattgefunden haben.

Zusammengefasst: Osnabrück hat eine gute Zukunft. Voraussetzung dafür ist: Vorrang für Zukunftsinvestitionen und solide Haushaltspolitik. Dafür steht die CDU.

CDU nimmt an am 25.11.2019 an der weltweiten Aktion zur Ächtung von Gewalt gegen Frauen teil!

„Orange the World“ ist eine Aktion von UN Women (www.unwomen.de). Die Kampagne „16 Days of Activism Against Gender Violence“ wurde 1991 vom Women’s Global Leadership Institute ins Leben gerufen. Sie beginnt jedes Jahr am 25. November, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Gewalt gegen Frauen, und endet am 10. Dezember, dem Tag der Menschenrechte.
Während der 16 Days of Activism finden weltweit Veranstaltungen statt. Gebäude und Wahrzeichen rund um die Erde werden Orange beleuchtet. So auch das Rathaus in New York City, die Gebäude der Europäischen Zentralbank in Frankfurt und der Europäischen Kommission in Brüssel.
Die Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen hat außerdem eine Platform für alle Menschen geschaffen, die sich für die Beendigung von Gewalt und Diskriminierung gegenüber Frauen und Mädchen solidarisieren (www.heforshe.de).

Zonta says No to Violence against Women
Bereits im fünften Jahr nimmt Zonta mit der Kampagne „Zonta says NO“ (www.zontasaysno.com) an den „16 Days of Activism“ teil. Unter diesem Motto finden alljährlich Veranstaltungen von Zonta Clubs weltweit statt, mit denen sie auf das Problem der Gewalt gegen Mädchen und Frauen aufmerksam machen, Diskussionen über Gegenstrategien und Lösungsmöglichkeiten führen und Gelder für Hilfsprojekte sammeln.
Der ZONTA Club OS Westfälischer Friede ruft in Osnabrück zur Beteiligung auf und stellt die Aktion unter den Titel "Orange the City".

Die CDU Osnabrück nimmt gern teil. Die Geschäftsstelle am Heger-Tor- Wall 23 wird am 25.11. in orange erleuchten.