Bundesgartenschau: Chance für uns vor Ort und für ganz Osnabrück!

"Gerade in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit und einer Gefährdung industrieller Arbeitsplätze muß eine Stadt wie Osnabrück visionäre Zukunftsprojekte vorantreiben und ihre oberzentrale Stellung sichern, wenn sie auch in Zukunft den Menschen eine langfristige Perspektive für ihr Leben vermitteln will. Eine vorzeitige ablehnende Entscheidung über die BUGA ist daher politisch höchst kurzsichtig. Es bleibt zu hoffen, daß auch die Herren Pistorius und Görtemöller die Wahlkampfpolemik beiseite schieben und in dieser Frage in unser aller Interesse und im Sinne ihrer früheren Auffassung zur Vernunft kommen," erwiderte der Haster/Dodesheider CDU-Chef und Vorsitzende der Osnabrücker Jungen Union Till Olaf Voß auf die neuerlichen Äußerungen zur BUGA aus SPD und UWG.

Dabei betont die CDU in Haste und Dodesheide, daß die möglichen Vorteile aus der Bundesgartenschau für Osnabrück sehr groß sind und uns gerade hier vor Ort nicht nur den wirtschaftlichen Nutzen, sondern auch den Nutzen eines Naherholungsgebietes erster Klasse in besonderem Maße zu teil werden lassen. Niemand will die Bundesgartenschau um jeden Preis, eine Beteiligung des Landes ist unverzichtbar. Wenn das Land aber erst nach der nächsten Landtagswahl entscheiden will, um nicht dem neugewählten Landesparlament vorzugreifen, dann ist das eine höchst demokratische und korrekte Vorgehensweise des Ministerpräsidenten Christian Wulff, dessen Sympathie für eine Bundesgartenschau in Osnabrück allgemein bekannt ist. Daher ist auch die von der FDP vorgeschlagene Bürgerbefragung zu diesem Thema momentan nicht ratsam, jedenfalls solange nicht, wie der Kostenrahmen für die Stadt noch nicht abgesteckt ist.

Es gibt keinen Grund übereilt zu reagieren. Bis 2008 bleibt Zeit ohne das die Stadt ein finanzielles Abenteuer mit ungewissem Ausgang eingehen würde. "Bis dahin sollten wir die Zeit nutzen, ein überzeugendes Konzept weiter voran zu treiben und Gelder von außen in die Stadt holen, die sonst nicht nach Osnabrück kämen. Für die Entwicklung und Zukunft unserer Stadt liegt darin eine Chance für Osnabrück, die so schnell nicht wiederkommt," unterstützt der CDU-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl Wolfgang Griesert den CDU-Ortsverband. "Bei allem Sparzwang dürfen wir nicht auf Visionen verzichten, wenn wir uns dem Blick für die Zukunft unserer Stadt nicht verstellen wollen," so Griesert und JU-Chef Voß abschließend.

 

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