Poli­zei­ge­werk­schaft und Poli­zei­prä­si­dent haben recht.

„Ange­sichts der Gewalt gegen Poli­zis­ten in Stutt­gart und Frank­furt sowie der zuneh­men­den Belei­di­gun­gen im Inter­net soll­ten sich jetzt alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mit den Poli­zei­be­am­ten soli­da­ri­sie­ren. Wir ste­hen hin­ter der Poli­zei, die unter schwe­ren Bedin­gun­gen für unse­re Sicher­heit in Osna­brück sorgt.“ Mit die­sen Wor­ten unter­stütz­te CDU-Kreis­vor­sit­zen­der Fritz Brick­wed­de die Initia­ti­ve des Osna­brü­cker Poli­zei­prä­si­den­ten Micha­el Mass­mann klar gegen Het­ze im Inter­net vor­zu­ge­hen.

Hass­kri­mi­na­li­tät im Inter­net gegen Poli­zei und Poli­tik müs­se kon­se­quent ver­folgt wer­den. Erst wer­de gehetzt und dann geschos­sen wie beim Kas­se­ler Regie­rungs­prä­si­den­ten, so die CDU. Es sei des­halb auch erstaun­lich, dass das Land­ge­richt Osna­brück Mord­dro­hun­gen gegen die Kanz­le­rin mit einer Bewäh­rungs­stra­fe ver­se­he. 

Brick­wed­de: “Wir tei­len die Auf­fas­sung der Gewerk­schaft der Poli­zei (GDP) in einem NOZ-Inter­view, dass der Poli­zei mit Respekt zu begeg­nen ist. Wo Hass und Gewalt wie in Stutt­gart oder Frank­furt der Poli­zei ent­ge­gen­schla­gen, muss der Rechts­staat Zäh­ne zei­gen.“ 

Poli­zei müs­se im öffent­li­chen Raum prä­sent sein, auch in Osna­brück. Die CDU gehe davon aus, dass es Vor­gän­ge wie in Stutt­gart oder Frank­furt in Osna­brück nicht geben wer­de. Dafür sei aber auch die Soli­da­ri­tät der Bevöl­ke­rung mit der Poli­zei wich­tig. 

Wenn es bei ein­zel­nen Poli­zis­ten Fehl­ver­hal­ten gebe, müs­se dis­zi­pli­na­risch gegen­ge­hal­ten wer­den. Struk­tu­rel­le Pro­ble­me wie in Tei­len der USA gebe es aber in Deutsch­land und Osna­brück nicht.