David McAllister auf dem Piesberg

„Echt cool" mit diesen Worten zeigte sich David McAllister, Fraktionsvorsitzender im Niedersächsischen Landtag, begeistert von der Kulisse des Osnabrücker Piesbergs, der für die Bundesgartenschau 2015 vorgesehen ist. McAllister war auf Einladung des Osnabrücker Bürgermeisters und CDU Kreisvorsitzenden Burkhart Jasper zu einer Besichtigungstour durch den Piesberg eingeladen.

Das Konzept wurde dem Gast durch den Osnabrücker CDU-Fraktionsvorsitzenden Burkhard Jasper und seinem Stellvertreter sowie dem Ortsbürgermeister von Pye, Josef Thöle erstmals ausführlich dargelegt. Pye ist der Stadtteil wo sich der Piesberg befindet.
Es wurde hervorgehoben, dass über das Projekt hinaus bzw. im Vorfeld noch zusätzliche Aktivitäten geschaffen werden müssten, mit dem Ziel den Piesberg in ein Naherholungsgebiet zu verwandeln. Dabei ist die Folgenutzung von größter Wichtigkeit.
Die Buga werde auch Arbeitsplätze schaffen, betonte Jasper.
Das Gutachten eines Projektentwicklers mit Konzeptionsvorschlägen dürfte bis Ende November vorliegen.

Rund 200 Hektar umfasst das Gelände, wovon 60 bis 70 Hektar für die Ausstellung zur Verfügung stehen.
Bei der Fahrt durch den Piesberg zeige McAllister sich fasziniert vom Gelände.
„Das ist doch etwas anderes als die schriftlichen Unterlagen."

Abschließend sagte McAllister: „Wir sind fest entschlossen, das Projekt zu unterstützen". Deshalb würden Mittel für die Bundesgartenschau für 2008 oder 2009 eingeplant, trotz der brisanten Haushaltslage.

Doppelqualifikation am Wirtschaftsgymnasium auf den Weg gebracht

Osnabrück. Lange wurde nicht diskutiert als es in der letzten Ratssitzung hieß, die Doppelqualifikation am Wirtschaftsgymnasium muss auf den Weg gebracht werden. Dieser Schulversuch wurde einstimmig angenommen. „Es war einfach an der Zeit, ein zukunftsfähiges Bildungsangebot für leistungsfähige und leistungswillige Schülerinnen und Schüler zu schaffen", sagt die Vorsitzende des CDU-Arbeitskreises „Schule und Sport" Irene Thiel.

Mit dem Projekt „Doppelqualifikation" verknüpft das Wirtschaftsgymnasium Osnabrück gemeinsam mit der IHK Osnabrück-Emsland die allgemeine Hochschulreife mit einer speziellen Form einer Ausbildung zum Industriekaufmann/-kauffrau bzw. zum Groß- und Außenhandelskaufmann/-kauffrau. „Gerade für Realschüler, die aufs Gymnasium wechseln, ist die Doppelqualifikation eine Chance in der Ausbildungszeit mit Gymnasiasten gleichzuziehen", so Prof. Dr. Lothar Beinke, hinzugewähltes Mitglied des CDU-Arbeitskreises „Schule und Sport".

Zu Beginn der Klasse 11 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler für dieses Projekt anmelden. Sollten diese sich als geeignet erweisen, erhalten sie in den Kurshalbjahren 12/1, 12/2 und 13/1 Zusatzunterricht, der durch Praktika ergänzt wird. Nach dem Abitur im Kurshalbjahr 13/2 und der schriftlichen IHK-Prüfung stehen die Schüler den Betrieben für eine verkürzte Ausbildungszeit zur Verfügung.
gez. Irene Thiel
Vorsitzende des AK „Schule und Sport"

Staus auf der Iburger Straße vermeiden

Staus auf der Iburger Straße vermeiden
Test ohne Busspuren

Der Osnabrücker CDU-Kreisvorstand schlägt vor, auf der Iburger Straße zu testen, ob der Individual- und öffentliche Personennahverkehr auch ohne Busspuren fließt. Wie der Vorsitzende Burkhard Jasper mitteilte, haben die Christdemokraten diesen Beschluss einstimmig gefasst, weil es seit der Markierung einer Busspur in einem Teilbereich zu Staus gekommen ist. „Wir wollen nicht, dass die Anwohner mit Abgasen stärker belastet werden und die Erreichbarkeit der Innenstadt erschwert wird," erklärt Jasper. Er weist darauf hin, dass die Aufhebung der Busspur auf der Johannisstraße zwischen Rosenplatz und Wall zu einer deutlichen Verbesserung der Situation geführt habe. Durch die Zweispurigkeit Richtung Innenstadt kommen Busse und Autos nun schneller voran und stehen nicht im Stau.
Um flexibel reagieren zu können, soll die Fahrbahnaufteilung auf der Iburger Straße zunächst kostengünstig durch gelbe Markierungen erfolgen. Falls sich herausstellen sollte, dass die Busse ohne eigene Spuren Probleme bekommen, muss überlegt werden, ob ganztägig oder stundenweise eine Spur für den öffentlichen Personennahverkehr reserviert wird. „Es macht aber keinen Sinn, Busspuren einzurichten, wenn dadurch Staus entstehen und die Busse auch ohne Sonderspuren zügig vorankommen," stellt Jasper für die Osnabrücker CDU fest.

Hanno Köster neuer Vorsitzender der Jungen Union

Der 20 Jahre alte Köster ist Schüler am Ratsgymnasium und war bislang Vorsitzender der Osnabrücker Schüler Union. Er wurde mit 97,4 % der abgegebenen Stimmen in sein Amt gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Daniel Möritz und Christopher Tallen gewählt, Schatzmeister wurde Michael Millinski. Zum neuen Geschäftführer wurde Till Voß gewählt, als Pressesprecherin Judith Weiß. Beisitzer im neuen JU- Vorstand sind Jan Gebker, Olaf Horstmann, Bernhard Sommer, Joana Wichert und Anna Willmann.

In seiner Antrittsrede nannte Hanno Köster den anstehenden Europawahlkampf und die Mitgliederwerbung als die wichtigste Aufgabe der kommenden Jahre. Die Junge Union wirbt momentan unter dem Motto „Black is back" bundesweit um neue Mitglieder.

Es sei für die JU wichtig, gesellschaftlichen Rückhalt zu bekommen, um auch für die Kommunalwahl 2006 gut aufgestellt zu sein, so Köster. Die Junge Union wolle innerhalb der CDU an Einfluss gewinnen, um inhaltlich und personell großen Einfluss auf die Kommunalwahl 2006 zu nehmen. Köster kritisierte scharf den politischen Gegner, nahm aber auch die Bundes- CDU nicht von Kritik aus und ermunterte die Jungen in der Union, sich mutig für ihre Interessen einzusetzen und sich nicht mit halbherzigen Reformen zu Lasten der jungen Generation abspeisen zu lassen.

In ihren Grußworten gingen der CDU- Kreisvorsitzende Burkhard Jasper und die CDU- Ratsfraktionsvorsitzende Irene Thiel auf Kösters Worte ein und unterstrichen, wie wichtig das Engagement der Jungen Union innerhalb der CDU sei.