Schwarz-Gelb liegt klar vorn

Das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage für Osnabrück zeigt: Die CDU liegt bei 42 %, die FDP bei 11 %. Die Sozialdemokraten liegen mit 33% klar hinter der CDU. Das zeigt, dass die Menschen zufrieden sind mit der Arbeit der Ratsmehrheit von CDU und FDP.
Allerdings haben die letzten Wahlen gezeigt, dass Stimmungen noch keine Stimmen sind. "Deshalb werden wir weiter intensiv das Gespräch mit den Bürgern suchen und weiter um jede Stimme kämpfen. Die Chancen sind gut. Wir werden sie nutzen," so CDU-Vorsitzender Burkhard Jasper und Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Griesert.

Jasper und Thiel begrüßen BUGA-Kampagne der Jungen Union

Burkhard Jasper als Vorsitzender der Osnabrücker CDU und Irene Thiel als Vorsitzende der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Osnabrück begrüßen die Kampagne der Jungen Union gegen eine voreilige BUGA-Absage. Wer die BUGA verfrüht aufgibt, vergibt ohne Not große Chancen für Osnabrück, die so schnell nicht wiederkommen: die Chance auf viele neue Arbeitsplätze, auf Dutzende Millionen Fördergelder aus Hannover und Brüssel und auf einen erheblichen Schub an Wirtschaftskraft und damit Wohlstand in Osnabrück.

"2008 muss entschieden werden, ob die BUGA gemacht wird. Vorher kann noch nicht seriös abgesehen werden, ob die BUGA finanziert werden kann und sich lohnt. Es ist wichtig, dass die immensen Vorteile herausgestellt werden, die eine BUGA Osnabrück bringen kann. Bei der Fußball-WM haben wir gesehen, dass Großereignisse ein ganzes Land bewegen und voranbringen können. Die Junge Union wendet sich deutlich gegen eine voreilige BUGA-Absage, wie sie Pistorius aus Wahlkampftaktik will. Es ist richtig, dieses Manöver zu entlarven und die BUGA mit dem Rückenwind auszustatten, den sie verdient," so Jasper und Thiel zum Start der Kampagne.

Was die Bayern können, können wir auch!

Was die Bayern können, können wir auch: Die BUGA 2005 hat München ca. 400 Mio. Euro gebracht. Das sagt zumindest Münchens SPD-OB Christian Ude. Warum soll das nicht auch 2015 in Osnabrück gehen? Diese Frage stellt die Junge Union seit gestern auf zahlreichen Plakaten und Wurfzetteln in der ganzen Stadt.
Damit startet sie ihre Kampagne gegen die voreilige BUGA-Absage von SPD-Pistorius. "Wir wissen, dass viele Bürger an der Bundesgartenschau zweifeln. Wir wollen die Chancen deutlich machen, die mit der BUGA verbunden sind: Die BUGA 2015 bringt die Chance auf Arbeit und Millionen in Osnabrück. Und diese Zukunftschance wollen wir nicht voreilig vergeben," so JU-Vorsitzender Till Olaf Voß, zu der groß angelegten Kampagne.
Vor allem gehe es darum deutlich zu machen, dass es keinen sachlichen Grund gebe zum jetzigen Zeitpunkt aus der BUGA auszusteigen. Die Stadt binde sich noch gar nicht und gehe kein finanzielles Abenteuer ein. Stattdessen bestehe die Chance auf Dutzende Millionen Fördergelder aus Hannover und Brüssel, die sonst in andere Regionen fließen. Es sei gerade zu schizophren, auf der einen Seite immer zu beklagen, dass andere Regionen in Niedersachsen übervorteilt würden und jetzt die eigenen Chancen auf Millionen aus Hannover ohne Not zu vergeben. "Eine sachgerechte Abwägung pro oder contra BUGA kann jetzt noch gar nicht erfolgen. Das zeigt, dass es Herrn Pistorius von der SPD um einfachen Stimmenfang, aber nicht darum geht, die Chancen der Stadt zu nutzen. Ob das ein richtiges Verhalten für einen OB-Kandidaten ist, muss jeder für sich entscheiden," so Voß.
Voß warnt davor, das Thema "voreiliger BUGA-Ausstieg ja oder nein" zu unterschätzen. Es gehe nicht um weniger als eine Grundsatzentscheidung: Weite Teile der Osnabrücker Linken fordern einen generellen Verzicht auf Großprojekte. Das widerspreche dem Selbstverständnis Osnabrücks als regionales Oberzentrum und gefährde Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze. "Die Junge Union ist der Überzeugung, dass wir ohne große Vorhaben unseren Wohlstand in Osnabrück nicht halten können. Ich will weiter Osnabrück als starkes Zentrum einer wachsenden Region. Und das geht nicht mit Kleinmut, sondern nur durch entschlossenes Handeln. Wir müssen gerade im Interesse der jungen Generation unsere Chancen nutzen," so Voß. Deshalb bedankt sich die Junge Union auch ausdrücklich bei SPD-OB Fip und CDU-OB-Kandidat Wolfgang Griesert, die sich von Widerständen nicht beirren lassen und weiter einen voreiligen BUGA-Ausstieg ablehnen.

Britenabzug zu einer Chance wenden

"Es ist sehr wichtig, dass wir beim Britenabzug die Zivilbediensteten, die zurückbleiben, nicht vergessen. Deshalb haben wir immer bewusst davon gesprochen, den Britenabzug zu einer Chance zu wenden. Der damit verbundene Verlust von Arbeitsplätzen muss sozial abgefedert werden," so CDU-Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Griesert zu den neuen Diskussionen um den Britenabzug. Aus diesem Grunde hat Wolfgang Griesert frühzeitig ein Gespräch mit dem Personalrat der Zivilbediensteten geführt und Wege ausgelotet, den Übergang unter Vermeidung von Härten zu gestalten.

Dazu gehöre aber auch, dass Osnabrück die Chancen in der Stadtentwicklung nutzt, die sich durch die freiwerdenden Flächen bieten. Dazu gehören attraktive Wohn- und Freizeitangebote, aber auch die Ansiedlung von Gewerbe und Dienstleistungen und eine renommierte Forschungseinrichtung. Dadurch können neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Und nur durch neue Arbeitsplätze können die verlorenen Arbeitsplätze ausgeglichen werden.

Wolfgang Griesert warnt bei diesem wichtigen Projekt die Osnabrücker SPD davor, einen entscheidenden Fehler zu machen: Die Stadt sollte auf keinem Fall dem Bund die Flächen abkaufen und damit das Vermarktungsrisiko dem Bund abnehmen, so dass die Stadt hinterher auf einigen Flächen sitzen bleibt. Griesert hat bereits in früheren Stationen die Neuplanung von freiwerdenden Kasernengeländen gestaltet: "Die Kommune muss kraftvoll Planungen voranbringen, vor Ort Gespräche mit Investoren führen und so entschieden Einfluss nehmen auf eine gute Entwicklung. Die enge Zusammenarbeit mit dem Bund ist entscheidend. Dafür müssen allerdings nicht viele Millionen durch einen Flächenankauf riskiert werden. Ich kann auch der SPD nur empfehlen, sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen." Die Sorge liege nahe angesichts der Argumentation von Boris Pistorius, er brauche Millionen für die Britengelände. Nach Grieserts umfassender Erfahrung in dieser Frage ist das Fachwissen vor Ort entscheidend. Parteiübergreifend sollte in diesem Vorgehen Einigkeit bestehen.