CDU mit Abstand stärkste Kraft in Osnabrück

Die CDU ist erneut stärkste Fraktion im Rat der Stadt Osnabrück. Über 6000 Stimmen beträgt der Vorsprung vor der SPD. Damit wird deutlich, dass die CDU den Wählerauftrag hat, weiterhin die Politik in Osnabrück entscheidend mitzubestimmen.
Wolfgang Griesert liegt nach dem ersten Wahlgang vorne. Das ist erfreulich, reicht aber nicht: Es kommt zur Stichwahl, bei der erneut jede Stimme zählt. Die CDU ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, am 24. September erneut zur Wahl zu gehen und Wolfgang Griesert zum Oberbürgermeister zu wählen.

SPD/Grüne gefährden Osnabrück!

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Mit den besseren Ideen die Wahl gewinnen

Ministerpräsident Christian Wulff, Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Griesert und CDU-Vorsitzender Burkhard Jasper zeigten sich bei einem gemeinsamen Bürgergespräch in Hellern optimistisch: "Wir werden mit den besseren Ideen die Wahl gewinnen."
Zentral sei eine Politik für Arbeit und Wohlstand. Jeder Mensch brauche eine Aufgabe und vor allem eine Grundlage für das tägliche Leben. Dazu zählten Anerkennung, finanzieller Handlungsspielraum und das Gefühl, gebraucht zu werden. Arbeitslosigkeit sei für viele Menschen das Schlimmste was ihnen widerfahren kann. Aus diesem Grund sei es entscheidend, Menschen wieder in Lohn und Brot zu bekommen und Firmen und Unternehmen in Osnabrück zu halten und an den Standort zu binden.
"Das schaffen wir nur durch eine konsequente und an die Gegebenheiten der Stadt und der Region angepasste Arbeitsvermittlung. Ich will Arbeitslosigkeit nicht verwalten, ich will Arbeitslosigkeit abbauen. Ich werde nicht aufgeben, nach besseren Vermittlungsmodellen zu suchen. Beispielsweise durch eine Option wie in den Landkreisen Osnabrück und Emsland. Eines ist klar: Die jetzige Arbeitsgemeinschaft kann noch nicht der Weisheit letzter Schluss sein," so Griesert
Zum Thema Arbeit, Beschäftigung und Innovation gehöre eine klare Ausrichtung der kommunalen Wirtschaftsförderung. Wichtig seien dabei auch die Gewerbegebiete in der Stadt, auch wenn das noch nicht jedem bewusst geworden sei.
Es gebe in Osnabrücker Unternehmen fähige und hoch motivierte Mitarbeiter und engagierte Chefs. Dieses Potenzial gelte es zu nutzen und auszubauen. Dies gehe aber nur, wenn man entschlossen gemeinsam Ziele verfolge.
Dazu gehöre auch, die Buga als Wachstumsmotor nicht voreilig aufzugeben. Die BUGA bringe die Chance auf neue Arbeitsplätze in Osnabrück und Millionen Fördergelder, die sonst in andere Regionen fließen: "Der Region München hat die BUGA geschätzte 400 Mio. € gebracht. Münchens OB Ude hat das vor kurzem nochmals bestätigt und deutlich gemacht, dass eine BUGA die Wirtschaftskraft einer Region stärkt und Kapitalzuflüsse erzeugt. Wenn 2015 auch nur ein Bruchteil in den Wirtschaftskreislauf in Osnabrück gepumpt wird, wäre sie die größte Investition in die Zukunft unserer Stadt, die es je gegeben hat," so Griesert.
Warum soll man sagen „Keine Bundesgartenschau", obwohl noch keine Fakten auf dem Tisch liegen. Griesert: "Ich werde Chancen für Arbeit und Wohlstand nicht aus Wahlkampftaktik verspielen und daher die Buga als Wachstumsmotor nicht voreilig aufgeben. Wir können die Buga 2008 immer noch absagen, wenn sich dann herausstellt, dass sie sich nicht lohnt."
Wulff, Griesert und Jasper sind sich einig: "Daher: BUGA ja, aber nicht um jeden Preis."

Schwarz-Gelb liegt klar vorn

Das Ergebnis einer repräsentativen Meinungsumfrage für Osnabrück zeigt: Die CDU liegt bei 42 %, die FDP bei 11 %. Die Sozialdemokraten liegen mit 33% klar hinter der CDU. Das zeigt, dass die Menschen zufrieden sind mit der Arbeit der Ratsmehrheit von CDU und FDP.
Allerdings haben die letzten Wahlen gezeigt, dass Stimmungen noch keine Stimmen sind. "Deshalb werden wir weiter intensiv das Gespräch mit den Bürgern suchen und weiter um jede Stimme kämpfen. Die Chancen sind gut. Wir werden sie nutzen," so CDU-Vorsitzender Burkhard Jasper und Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Griesert.