"Die Senioren sind auch nicht mehr die Alten" Staatssekretärin Hawighorst in Osnabrück

DSC_5676 SChwack Hawighorst kl_1.jpg„Das Wissen der Seniorinnen und Senioren sollten wir unbedingt nutzen!", so der Vorsitzende der Senioren-Union, Franz-Josef Schwack. Die Senioren-Union hatte die Staatssekretärin, Dr. Christine Hawighorst eingeladen, um mit ihr über die Seniorenpolitik der Landesregierung zu diskutieren. Frau Hawighorst machte deutlich, dass es viele Programme von Seiten des Familienministeriums gibt, das Alltagswissen und die Erfahrung von Seniorinnen und Senioren zu nutzen, ob es in der ehrenamtlichen Tätigkeit der Pflege, der Kultur oder im Bildungsbereich ist. Die heutige Generation der Seniorinnen und Senioren, meist um die 60 Jahre alt, wollen auch ihr soziales Engagement und ihre berufliche Kompetenz weiter einbringen in die Gesellschaft.

Kreishandwerksmeister a. D. Hans-Georg Hune machte deutlich, dass es in vielen Handwerksbetrieben fließenden Übergang von der älteren auf die jüngere Generation gibt und dass viele Handwerker ihr Wissen weiter in den Betrieb einbringen. Hauptgeschäftsführer a. D. der IAK zitierte: „Neue Besen kehren gut, aber die alten kennen die Ecken!". Er betonte, dass neben der Politik auch die Firmen gefordert sind, einen gesunden Mix von Jung und Alt zu beschäftigen.

Middelberg Kandidat für den Bundestag

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Foto v.l.: Hermann Kues, Mathias Middelberg, Burkhard Jasper, Hans-Gert Pöttering

Mit überwältigender Mehrheit von 94,71 % wurde Dr. Mathias Middelberg zum Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Osnabrück-Stadt, der aber auch die Gemeinden Wallenhorst, Belm, Hagen, Hasbergen und die Stadt Georgsmarienhütte umfasst, in geheimer Wahl gewählt. Zu der Urwahl waren 193 CDU Mitglieder und viele interessierte Gäste erschienen. Burkard Jasper hob als einladender Kreisvorsitzender die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis hervor und bescheinigt Middelberg höchste Qualifikation für das von ihm angestrebte Amt bei der Bundestagswahl am 27.9.2009. Der Vorsitzende der CDU Osnabrück-Land, Prof.Dr. Hans-Gert Pöttering, der die Sitzung leitete, bestätigte die Auffassung Jaspers und machte deutlich, dass die Positionen der CDU mehrheitsfähig seien und dass auch unbequeme Positionen zum Erfolg für das Ganze führen. Auch der Staatssekretär Dr. Hermann Kues, MdB gratulierte zur Nominierung Middelbergs als Bezirksvorsitzender der CDU Osnabrück-Emsland und wünschte viel Erfolg bei der Wahl.

Heute Nominierung des Bundestagskandidaten

Die CDU-Mitglieder aus Osnabrück, Wallenhorst, Belm Georgsmarienhütte, Hagen und Hasbergen kommen heute um 20.00 Uhr im Gasthaus Lingemann in Rulle zusammen, um den Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Osnabrbück-Stadt (40) in geheimer Wahl zu wählen. Die Kreisvorstände der CDU aus der Stadt und dem Landkreis hatten sich einstimmig für den Osnabrücker Wirtschaftsjuristen Dr. Mathias Middelberg ausgesprochen.

Osnabrücker Hafen: Schatz heben! CDU-Delegation informierte sich vor Ort – Hafenforum angekündigt

Der Osnabrücker Hafen kann sich hervorragBergschneiderbesuch2.jpgend entwickeln, man muss es nur wollen," erklärte der Osnabrücker CDU-Kreisvorsitzende und Bürgermeister der Stadt Osnabrück Burkhard Jasper anlässlich eines Besuchs bei der Firma Bergschneider, die als eine der großen Hafennutzer Baustoffe umschlägt und selbst als Reeder mit mehreren Binnenschiffen tätig ist. Walter Bergschneider und Burkhard Jasper hoben hervor, dass es positiv sei, dass der Stichkanal in die letzte Ausbauphase ginge und jetzt aber der letzte Schritt, die Schleusenneubauten mit einem Volumen von je 45 Mio. Euro bevorständen. Jetzt müsse nach jahrelangem Warten ein Konzept für den Stadthafen und den vor der Haster Schleuse liegenden Piesberger Hafen erstellt werden. Und es müsse ein klares Signal an die Wasser- und Schifffahrtsdirektion seitens der Stadt gehen. "Das "Niedersächsische Häfenkonzept" sieht für den Osnabrücker Hafen eine große Zukunft voraus. Dieser Schatz muss jetzt gehoben werden. Es macht keinen Sinn, wenn man über viele Jahre hin den Ausbau des Stichkanals für die modernen großen Binnenschiffe mit den vielen Brücken erreicht habe, jetzt aber vor dem Ziel den Kanal zuschütten will. Insofern ist der einstimmige Ratsbeschluss hilfreich, die Schleusenerneuerung zu fordern. Dies gilt umso mehr, als dass durch den Abzug der Briten sehr große Flächen in unmittelbarer Nähe zu einem möglichen Containerterminal zur Verfügung stehen." Machte Jasper klar. Angesichts der starken Zuwachsraten im Containerverkehr dürfe man sich nicht abhängen lassen und Osnabrück mit den ideal gelegen verkehrlichen Anschlüssen an Bahn und Autobahn sei ein günstiger Standort für die Energie und umweltfreundliche Binnenschifffahrt. Bergschneider sagte, " Wir sind dabei, wenn es im Hafen neue Perspektiven gibt." Jasper, der von seinen Vorstandskollegen Anette Meyer zu Strohen, MdL, Josef Thöle und Dr. Carsten Vollmer begleitet wurde, rief dazu auf, dass bei der Hafenentwicklung alle Anlieger beteiligt werden müssen. Deshalb werde die CDU ein "Hafenforum" einberufen, um der weiteren Entwicklung den notwendigen Sachverstand und Schwung zu geben.
Foto pr.: Dr.Carsten Vollmer, Burkhard Jasper, Josef Thöle , Anette Meyer zu Strohen, Walter Bergschneider