Dem Hafen eine Perspektive geben

Dem Hafen eine Perspektive geben Wenn das Stahlwerk in Georgsmarienhütte keinen Schrott mehr über den Osnabrücker Hafen erhalten würde, müssten täglich etwa 50 LKW den Standort des Zulieferes RRO in der Rheinstraße beliefern. Diese Aussicht sollte sicherlich abschrecken. Allein deshalb ist es so wichtig, dass der Osnabrücker Hafen erhalten bleibt. Doch die fast 100 Jahre alten Schleusen bedürfen der Anpassung an die neuen Schiffsgrößen von 136 m. Die mit größeren Schiffen verbundene geringere Frachtrate erhöht die Wettbewerbsfähigkeit der Wasserstraße. Nachdem schon jetzt der Stichkanal bis vor die Tore Osnabrücks ausgebaut ist, fehlen jetzt nur noch die Schleusen.

Darüber informierte sich der Hafenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Bernd Carsten Hiebing, MdL (dritter v.l.)in einem Gespräch bei der RRO, an dem der CDU-Vorsitzende Bürgermeister Burkhard Jasper, Anette Meyer zu Strohen, MdL, Clemens Lammerskitten, MdL aus Wallenhorst, Ratsvorsitzender Josef Thöle und Dr. Mathias Middelberg, MdB und seitens der RRO Dr. Schemme, Dr. Zimmermann und Betriebsratsvorsitzender Möllenkamp teilnahmen.

H.-Dieter Klahsen führt nun auch den MIT Bezirksverband Osnabrück-Emsland

Joachim Braun, H.-Dieter Klahsen, Gundula Zieschang, Dr. Andreas Grisar und Georg Gerdes

Joachim Braun, H.-Dieter Klahsen, Gundula Zieschang, Dr. Andreas Grisar und Georg Gerdes

Der neue Vorsitzende des MIT Bezirksverbandes Osnabrück-Emsland heißt H.-Dieter Klahsen. Der Osnabrücker Unternehmer wurde kürzlich anlässlich eines Bezirkstages mit Neuwahlen in den Räumen der Emsbürener Maschinenfabrik Bernard van Lengerich mit 97,3 der abgegebenen gütltigen Stimmen in dieses Amt gewählt. Die bisherige Vorsitzende Gundula Zieschang, die dem über 1.200 Mitglieder starken Mittelstandsverband über 15 Jahre vorstand, kandidierte nicht erneut. Ihr dankte die Versammlung mit großem Applaus.

Als stellvertretender Bezirksvorsitzender wurde Georg Gerdes aus Papenburg gewählt. Zwölf Beisitzer komplettieren den neuen Bezirksvorstand. Im Einzelnen: Hubert Brandewiede (Meppen), Michael Dittrich (Osnabrück), Björn Hawes (Versmold), Thomas Kassens (Haren), Christian Möllering (Bad Iburg), Martin Rekers (Spelle), Günter Reisner (Meppen), Josef Rosche (Haselünne), Burkhard Schleef (Melle), Louis-Ferdinand Schwarz (Dissen), Wilhelm Schwarz (Hasbergen) und Jan Sundag (Schüttorf).

Für den Landesvorstand der Niedersachsen-MIT, der am 27./28. Mai 2011 in Hildesheim stattfinden wird, wurden Dr. Andreas Grisar aus Georgsmarienhütte für die Funktion eines stellvertretenden Landesvorsitzenden und als Beisitzer H.-Dieter Klahsen (Osnabrück), Sabine Pieper (Wallenhorst) und Günter Reisner (Meppen) nominiert.

Für den Bundesvorstand benannte der Bezirkstag Hermann Hesse (Lingen) und Günter Reisner (Meppen).

Vor Einstieg in die Tagesordnung informierte sich der Bezirkstag über die Maschinenfabrik Bernard van Lengerich. Das Unternehmen besteht seit über 150 Jahren und  ist in den Bereichen Landtechnik, Oberflächentechnik und Elektrotechnik tätig. Mit nahezu 250 Beschäftigen und 38 Auszubildenden, einem Jahresumsatz von rund 32 Millionen Euro, einem Exportanteil von 56 Prozent gehört die Maschinenfabrik Bernard van Lengerich zu den soliden Schwergewichten in der Region.

Der neue Mittelstandsbeauftragte beim Niedersächsischen Ministerpräsidenten Joachim Braun unterstrich als Hauptredner, dass wirksame Mittelstandspolitik die beste Wirtschaftspolitik sei. Mittelstandspolitik sei keine Ressortpolitik. Die Niedersächsische Landesregierung habe bis dato schon 70 Prozent ihrer Vorhaben in die Praxis umgesetzt. Ziel sei die Marke von 100 Prozent bis 2013. Das Land Niedersachsen habe 190 Millionen Euro als Mittelstandsförderung in 750 Projekten ausgereicht. Ziele und Schwerpunkte der Landesregierung seien die Haushaltskonsolidierung, die schnellere Vergabe öffentlicher Aufträge, ein neues Kommunalverfassungsgesetz, eine verbesserte Mittelstandsfinanzierung und eine deutlich verbesserte Breitbandversorgung. Allein in den letzten zwölf Monaten seien in Niedersachsen über 60.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse entstanden. Damit liege Niedersachsen im bundesweiten Ranking an erster Stelle. Die Jugendarbeitslosigkeit wurde in den vergangen fünf Jahren halbiert. Die steigende Nachfrage nach Fachkräften könne zu Engpässen führen. Der doppelte Abiturjahrgang, die Aussetzung der Wehrpflicht aber auch die vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit ab Mai 2011 müssten von daher als Chance empfunden werden.

Die Region Osnabrück-Emsland habe allerdings eine Vorbildfunktion in Niedersachsen. Die Mentatlität der Sozialen Marktwirtschaft sei verinnerlicht worden, so Braun.

CDU ehrt Cosmo Bressan

Burkhard Jasper, CDU Kreisvorsitzender ehrt Cosmo Bressan (Mitte)

Burkhard Jasper, CDU Kreisvorsitzender ehrt Cosmo Bressan (Mitte)

Seit 50 Jahren lebt Cosmo Bressan in Osnabrück. Von Trento in Oberitalien ist er nach Osnabrück gekommen, um bei Karmann und später dann bei den Osnabrücker Kupfer- und Drahtwerken (KME) zu arbeiten.

Cosmo Bressan ist nicht nur politisch seit 35 Jahren in der CDU aktiv, sondern auch in über 10 Vereinen und Verbänden, wie z.B. Raspo Osnabrück, Gewerkschaft IG Metall, Sozialverband Reichsbund, Männergesangsverein Nahne, Schützenverein Nahne, TUS Nahne, Tennisverein Lüstringen, Squash-Center Nahne, Telgter Wallfahrt Nahne, Domchor, Motor-Touristik-Club (Nordwestdeutscher Meister im Vespa-Geschicklichkeitsfahren) und Portugiesischer Verein.

Auf den Anfang kommt es an – CDU-Sozialforum diskutiert mit Experten zum Thema frühkindliche Bildung

Brigitte Neumann, Jutta Hilker, Helga Nebel, Prof. Dr. Renate Zimmer, Hinrich Haake, Rita Maria Rzyski, Burkhard Jasper

Wie wichtig frühkindliche Förderung für die Bildungschancen der Kinder ist, darin waren sich an diesem Abend alle einig. Unter dem Motto „Auf den Anfang kommt es an" diskutierten Experten und Teilnehmer der Veranstaltung des CDU-Sozialforums über die Chancen eines frühen Bildungserwerbes bei Kindern.

NOZ, vom 11.11.2010