Justizminister Bernd Busemann in Osnabrück

Auf Einladung von Frieda Dercho von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland war Justizminister Bernd Busemann (CDU) nach Osnabrück gekommen, um das 1941 erlittene Unrecht durch einen Sowjetkommunistischen Erlass vom 28.8.1941 ins Gedächtnis zu rufen, wonach über eine Million Menschen aus ihrer angestammten Heimat an der Wolga nach Sibirien, Kasachstan und anderswo deportiert worden sind. Ein großer Teil fand in Lagern den gewaltsamen Tot. Bürgermeister Burkhard Jasper hatte zuvor in seinem Grußwort die Verdienste der Landsmannschaft um die Integration hervorgehoben. Im Anschluss würdigte Pastor Uhlhorn in einem geistlichen Wort den Überlebenswillen der Vertrieben Menschen. An der Veranstaltung hatte auch die Landesvorsitzende der Landsmannschaft der Russlanddeutschen Lilli Bischoff teilgenommen sowie die Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen und die Integrationsbeauftragte Claudia Schiller.

Auf dem Foto: Claudia Schiller, Anette Meyer zu Strohen, Minister Bernd Busemann, Frieda Dercho, Bürgermeister Burkhard Jasper

McAllister in Osnabrück

David McAllister, Niedersächsicher Ministerpräsident, traf sich am Rande der offiziellen Eröffnung der Buddy-Bears Ausstellung im Zoo Osnabrück mit der Osnabrücker CDU-Spitze. Auf dem Bild: Fritz Brickwedde, Anette Meyer zu Strohen, David McAllister und Burkhard Jasper.

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„Milchzahn trifft Silberlocke – Niedersächsische Sozialministerin Özkan spricht in Familienbildungsstätte"

Neue Osnabrücker Zeitung vom 18.8.2011

„Zum Thema „Jung und Alt ziehen an einem Strang " Generationengerechtigkeit vor Ort“ sprach die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) am Mittwoch in der katholischen Familienbildungsstätte. Eingeladen hatten die Junge Union und die Senioren-Union der CDU Osnabrück. „Ich spreche heute zum ersten Mal auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Jungen Union mit der Senioren-Union“, stellte Özkan fest. Das Aufeinanderzugehen sei eine wichtige Basis für die Zukunftsgestaltung. Nur so könne der sich verschärfende demografische Wandel angegangen werden. Nach dem Motto „Milchzahn trifft Silberlocke“ könnten Begegnungsstätten wie das Mehrgenerationenhaus den Dialog fördern. Zudem brauche die Gesellschaft ein positives Bild vom Älterwerden. „Wir sind auf das Wissen und das Können der Älteren angewiesen“, führte Özkan aus. „Die Senioren möchten aktiv ins gesellschaftliche Leben einbezogen werden.“ Das Gleiche gelte für die Jugend, natürlich auch für den Nachwuchs von Zuwanderern. „Es wird bunter“, stellte Aygül Özkan fest. Eine Stadt müsse den Jungen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bieten. Für die Älteren seien eine gute Infrastruktur und Barrierefreiheit nötig. Die Senioren sollten zudem dabei unterstützt werden, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu leben. Das bedeute einen Ausbau der ambulanten Pflege und des ehrenamtlichen Engagements. Mit 2,8 Millionen Ehrenamtlichen sei Niedersachsen immerhin Spitze im gesamten Bundesgebiet, sagte die Ministerin stolz. Auch die Situation in der Pflege thematisierte Özkan. Am Eingang der Familienbildungsstätte hatten vier Vertreter des Runden Tisches Pflege mit Plakaten auf akute Probleme aufmerksam gemacht. Özkan betonte, wie wichtig die Sicherung der gesundheitlichen Versorgung und der Pflege sei. Der Pflegeberuf müsse unbedingt an Image gewinnen. Sie verwies auf die Erhöhung der Zuschüsse beim Schulgeld und die Entwicklung von gemeinsamen Konzepten mit den Krankenkassen, den Versicherungsträgern und den Verbänden im Landespflegeausschuss."

Staatsminister Bernd Neumann zu Besuch in Osnabrück

Der Staatsminister im Bundeskanzleramt, Bernd Neumann, besuchte auf Einladung der CDU Osnabrück. Er zeigte sich beeindruckt von Schätzen des Diözesanmuseum, das er zu Beginn besuchte. Über den Baufortschritt der Renovierungen in der reformierten Bergkirche konnte der frühere Denkmalpfleger Switalla Auskunft geben. Es schloss sich ein Besuch im Nussbaumhaus an, bei dem Frau Jaehner durch die Ausstellung führte. Spannend wurde es bei der Diskussion mit dem Minister, als er mit Vertretern aus dem Kulturbetrieb diskutierte. Es überraschte, wie vielfältig die Kulturförderung des Bundes ist und wie offen Minister Neumann für Interessante Projekte war, die ihm vorgestellt wurden.

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