Kommunalwahlkandidaten im Wahlbereich 4

Bei der letzten Sitzung der CDU-Ortsverbände Kalkhügel/Wüste, Sutthausen und Nahne stellten sich die Kandidaten für den Wahlbereich 4 vor und wiesen auf ihre Schwerpunkte hin.

An der Spitze des Wahlbereiches 4 steht der Erste Bürgermeister und langjährige Ratsherr, der selbständige Dipl.-Volkswirt Burkhard Jasper. Er ist mit den Lebenssituationen der Menschen vertraut und gestaltet aus seiner Position heraus die Zukunft unserer Stadt. Mit großer Präzision geht er dem Problem auf den Grund und zeigt kluge Lösungen auf. Er steht für Stetigkeit in der Politik, die nur durch ständige Erneuerung möglich wird.
Auf Platz 2 folgt der Vorsitzende der Jungen Union, Marius Keite. Er ist Rechtsreferendar und bringt mit großem Einsatz junge Positionen in die Politik ein.
Den 3. Platz nimmt KFZ-Meister Thomas Niemann ein. Sein dynamisches Engagement ist in Nahne gut bekannt. Beruflich hilft er als „gelber Engel“.
Ute Levien besetzt den 4. Platz. Sie ist seit vielen Jahren mit der Politik verbunden. Zuletzt war sie tätig als Wahlkreisreferentin von Christian Wulff.
Stefan Sille kandidiert auf Platz 5. Er sorgt als selbständiger Unternehmer für die Sauberkeit in unserer Stadt.
Mit Kerstin Heidker ist  auf Platz 6 eine Lehrerin vertreten, für die Bildung nicht nur im Beruf das zentrale Thema ist.
Michael Steinbacher auf dem 7. Platz ist als Inhaber einer Druckerei, aber auch genau so wie im Ehrenamt engagiert.
Den 8. Platz belegt Bettina Wieneke, die als Medizinisch-Technische-Assistentin für die Gesundheit steht.
Arndt von Bischopink ist auf Platz 9 nominiert. Er steht als Anwalt nicht nur den Mandanten zur Seite.
Mit Verena Giersch, die auf Platz 10 steht, wird die Liste mit einer Studentin abgerundet, die sich stark engagiert in die Politik einbringt.

„Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Wahlbereich 4 kommen aus den unterschiedlichsten beruflichen Bereichen. Sie verbindet aber das Engagement für die Bürgerinnen und Bürger in ihren Stadtteilen zum Wohle Osnabrücks“, erklärte Burkhard Jasper.

Sommerfest ein voller Erfolg – weit über hundert Teilnehmer

Burkhard Jasper begrüßte die CDU-Familie und rief auf, mit vereinten Kräften in den Wahlkampf zu ziehen. Gleichzeitig stellte er die neue Homepage der CDU vor, die von Ingo Dauer, Thorsten Knape und Jens Schwenderling konzipiert und realisiert wurde.

Ebenfalls anwesend war die Osnabrücker CDU-Spitze mit Fritz Brickwedde, Bundestagsabgeordneter Dr. Mathias Middelberg und Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen.

Die Frauen Union hatte wieder für vorzüglichen Kuchen gesorgt, während die Junge Union für die Getränke und das Grillen zuständig war.

Jugendforum der CDU-Osnabrück Emsland „Wie tickt die Jugend heute?"

 

 

 

 

 

NOZ, vom 27. Juni 2011

Sie wollen wissen, wie die Jugend tickt

CDU-Bezirksverband diskutiert mit Experten

Osnabrück. „Wie tickt die Jugend heute?“ Eine Frage, die schwer zu beantworten ist. Die CDU Osnabrück-Emsland hat sich jetzt der Beantwortung dieser Frage angenommen. Bei ihrem Jugendforum diskutierte die Partei im Clubraum des Osnabrücker Sportclubs mit Experten aus verschiedenen Bereichen.

Grundlage der Veranstaltung war die Sinus-Milieustudie „U27“ des Bundes der katholischen Jugend (BDKJ) und des Hilfswerks Misereor. Den Veranstaltungsort hatte die CDU um ihren Bezirksvorsitzenden Hermann Kues bewusst gewählt: „Wir treffen uns dort, wo Jugendliche sich oft aufhalten, in einem Sportverein“, sagte Kues. Eine richtige Einschätzung, wie Thomas Levien in seiner Begrüßung bestätigte. „Von 8000 Mitgliedern bei uns sind 1100 Jugendliche“, sagte der OSC-Vorsitzende. Neben Veranstalter und Gastgeber saßen weitere Experten auf dem Podium.

Dirk Tänzler, Bundesvorsitzender des BDKJ, stellte zu Beginn die Milieustudie vor, die 2007 erstellt worden sei und in diesem Jahr aktualisiert werde. In Kategorien wie Experimentalisten, Performer oder Hedonisten seien die verschiedenen Jugendgruppen eingeordnet worden. „Die Grenzen zwischen Jugend und Erwachsenen verschwimmen immer mehr“, betonte Tänzler.

Anne Overesch aus der Online-Redaktion der Neuen OZ vertrat die Medien und erläuterte die Ansprüche der Jugendlichen an die Medien und deren Nutzung, die sich stark verändert hätten. So habe die Facebook-Seite der Neuen OZ mittlerweile mehr als 8000 Fans, das Internet erleichtere den Weg zu den jungen Leuten erheblich. „Probleme, Nachwuchs ranzuschaffen“, sah Frank Surmann als Referent für offene Jugendarbeit im Bistum Osnabrück, der mit seiner Arbeit aber immer öfter auf offene Ohren stoße. Dem stimmte Andreas Groß als Mitglied des Landesvorstandes der Jungen Union zu, der im Bereich Osnabrück-Emsland sogar über steigende Mitgliederzahlen berichtete. Fachliche Einschätzungen zum Thema lieferte Arne Fillies, der als Vorsitzender der Bundesschülerkonferenz viel Zuspruch erntete.

Im Anschluss an die Einschätzungen der Experten entwickelte sich eine Diskussionsrunde, an der sich mit Anette Meyer zu Strohen und Mathias Middelberg auch CDU-Vertreter der Landes- und Bundespolitik beteiligten. In einem Punkt waren sich alle Anwesenden einig: Das Internet sei als zentraler Punkt im Leben vieler junger Leute nicht mehr wegzudenken. Die virtuelle Kommunikation birge neben einigen Gefahren eine Menge Chancen, die nicht nur für junge Leute erreichbar seien. Vertieft wurde die angeregte Diskussion im Anschluss an das Jugendforum bei einem leckeren Currywurstessen.

Lindemann in Osnabrück zu den Themen Tier- und Verbraucherschutz

 

 

 

 

 

 

NOZ, vom 18. Juni 2011

Lindemann will mehr Transparenz

Minister spricht über Nahrung

Osnabrück. Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann lehnt eine zentrale Bündelung der Kompetenzen bei Epidemien ab. „Jedes Seuchenereignis ist unterschiedlich und benötigt daher immer wieder andere Experten“, sagte Lindemann während eines Vortrages in Osnabrück. Der 63-Jährige sprach auf Einladung des CDU-Kreisverbandes Osnabrück-Stadt.

Der Betrieb in Bienenbüttel, dessen Sprossen als eine Quelle des aggressiven Darmkeims EHEC identifiziert wurde, habe „wie eine Spinne in Verbindung zu den Auftrittsstellen“ gestanden, betonte Lindemann.

Den Erkenntnissen aus Hannover hätten sich zunächst weder Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner noch das Robert-Koch-Institut anschließen wollen. Trotzdem: „Die staatlichen Stellen fuhren während der EHEC-Krise eine einheitliche Linie“, so Lindemann. Verwirrung hätten vielmehr jene sogenannten Experten gestiftet, die als Ursachen des Erregers Biogas, Gülle auf Gemüse oder die Tiermast ausmachten. „Alles Theorien " und nicht eine stimmte davon“, meinte der Minister.

In seiner Amtszeit wolle er zwei Themen verfolgen. Erstens die landwirtschaftliche Nutztierhaltung so gestalten, dass die Verbraucher sich „nicht abwenden und die Produkte nicht mehr kaufen“. Zweitens: Den Verbrauchern müssten die Informationen zur Verfügung gestellt werden, die auch staatlichen Stellen vorlägen. Dazu werde die Internetseite „lebensmittelwarnung.de“ aufgebaut.

Lindemann erläuterte auch die für 2012 geplante Hygiene-Ampel für Gaststätten. „Fachleute haben mir versichert, dass nach heutigem Stand 92 Prozent der Betriebe die grüne Farbe auf dem Kontrollbarometer haben werden.“ Dabei gehe es nicht darum, die Gastwirte an den Pranger zu stellen. „Die Mehrheit der Menschen in Deutschland will diese Kennzeichnung“, sagte Lindemann.