Jasper gedenkt Hans Calmeyer

Anlässlich des 40. Todestages, erinnerte der Bürgermeister Burkhard Jasper, CDU dem 1903 geborenen Osnabrücker Widerstandskämpfer Hans Calmeyer. Bei der Einweihung einer Gedenktafel an Calmeyers ehemaliger Kanzlei in der Großen Straße 77, initiiert durch die Hans-Calmeyer-Initiative unter der Leitung des Calmeyer-Biographen Peter Niebaum, erinnerte Jasper an den Retter Calmeyer, der durch seinen heimlichen Widerstand als Mitarbeiter der deutschen Besatzungsbehörden in den Niederlanden mindestens 3000 Juden vor der Ermordung durch die Nazis retten konnte. Neben Vertretern der Hans-Calmeyer-Initiative nahmen auch Ratsmitglieder sowie der CDU Bundestagsabgeordnete Dr. Mathias Middelberg teil, der den Widerständler in seiner Promotion thematisierte. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch den Osnabrücker Liedermacher Günter Gall. „Damit wir auch in Zukunft in Frieden und Freiheit leben können,“ rief Jasper dazu auf, sich für die Demokratie einzusetzen, „sei es durch den Einsatz in Initiativen oder aber in einer demokratischen Partei. Hans Callmeyer hat vielen Menschen geholfen, unsere Aufgabe ist es, uns dafür einzusetzen, das wir nie wieder in einer Diktatur leben müssen!“

Auf dem Bild: Burkhard Jasper, Dr. Mathias Middelberg, Peter Niebaum, Günter Gall

Jasper erinnert an Erzberger

Für die Osnabrücker CDU erinnerte der Kreisvorsitzende Burkhard Jasper an den 91. Tag der Ermordung des Finanzministers Matthias Erzberger in der Weimarer Republik durch Radikale der rechten Seite. „Hätten sich die Demokaten damals entschlossener gegen die Radikalen gewehrt, wäre möglicherweise uns der Nationalsozialismus, der viel Leid über die Menschen gebracht hat, erspart geblieben,“ bekräftigte Jasper. „Es muss gerade heute den jungen Menschen klar gemacht werden, dass politische Radikalität zu Gewalt führt, die Menschenleben missachtet. Zur Demokratie gehört der Meinungsstreit mit Worten. Daraus entwächst der Fortschritt für die Menschen, die Kraft für unsere Gesellschaft und die Chance für unser friedliches Zusammenleben in Europa und der Welt.“

Middelberg mit überwältigender Mehrheit wieder für den Bundestag nominiert

 

 

 

 

 

von links: Bernhard Strootmann, Georg Schirmbeck, MdB,
Volker Kauder, MdB, Dr. Mathias Middelberg, MdB,
Burkhard Jasper und Susanne Breiwe

Der Osnabrücker Bundestagsabgeordnete, Dr. Mathias Middelberg, wurde erneut von den Mitgliedern der CDU aus der Stadt Osnabrück und den Gemeinden Belm, Hagen a.T.W., Hasbergen, Wallenhorst sowie der Stadt Georgsmarienhütte zum Direktkandidaten des Bundestages im Wahlkreis 39 – Stadt Osnabrück mit überwältigender Mehrheit von 94,8 % gewählt.
Dieses Ergebnis zeigt die hohe Anerkennung, die sich der Abgeordnete in den letzten drei Jahren im Bundestag erworben hat. Auch in der Rede des Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder wurde dies deutlich, der klare Worte der Anerkennung fand und die erfolgreiche Politik der Bundeskanzlerin Angela Merkel herausstellte.

Volle Unterstützung hatte zuvor Dr. Mathias Middelberg bei den beiden Kreisvorständen Osnabrück-Stadt durch den Vorsitzenden Burkhard Jasper und Osnabrück-Land durch den Vorsitzenden Christian Calderone erfahren, die Middelberg erneut nominiert hatten.

In der Mitgliederversammlung machte Jasper deutlich, wie wichtig es für Osnabrück sei, im Bundestag gut vertreten zu sein. „Mit Mathias Middelberg haben wir einen Abgeordneten, der kompetent und engagiert den Wahlkreis vertritt und auf alle wichtigen Finanzentwicklungen mit großem Sachverstand Einfluss nimmt."
Ebenso verdeutlichte Bernhard Strootmann, stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Osnabrück-Land, die starke Position Osnabrücks innerhalb Niedersachsens.
Susanne Breiwe, stellvertretende Landrätin, hatte zuvor Mathias Middelberg vorgeschlagen und seine hervorragende Präsenz im Wahlkreis herausgestellt.

Jasper: SPD und Grüne erneut vor Scherbenhaufen

Bürgermeister Burkhard Jasper, CDU und Vorsitzender des Finanzausschusses im Rat der Stadt Osnabrück erklärte zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Bettensteuer: „Als CDU haben wir davor gewarnt, voreilig auf rechtlich wackeliegem Grund eine Bettensteuer für Osnabrück zu beschließen, eine Steuer, die vom obersten Verwaltungsgericht, so wie sie auch in Osnabrück beschlossen worden ist, nun einkassiert wurde. Jetzt haben SPD und Grüne das Desaster. Sie stehen erneut wie beim Neumarkt und bei der Osnabrück Arena  vor einem Scherbenhaufen. Eine Politik nach Gutsherrenart bringt keinen Erfolg, sie schadet der Stadt.“ Die CDU hatte sich gegen die Bettensteuer im Rat ausgesprochen. Im Übrigen war und ist es eine Grundsatzposition der CDU, nicht ständig neue Steuern zu fordern, sondern die Wirtschaft zu fördern, um damit Arbeitsplätze zu schaffen und dadurch Mehreinnahmen des Staates zu generieren.