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Rentenreform soll Lebensleistung der Mütter anerkennen
Lebensleistung von Müttern anerkennen!
„Wer Kinder erzieht, leistet einen Beitrag zum gesellschaftlichen Wohl und zum Generationenvertrag. Daher muss jede Rentenreform auch ein Fortschritt für die Anerkennung der Lebensleistung von Müttern sein“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU.
„Die CDU hat sich in Parteitagsbeschlüssen zu dem Ziel bekannt, in den Rentenbiografien von Müttern und Vätern wegen der Erziehung von Kindern keine gravierenden beitragslosen Zeiten entstehen zu lassen. Wer Familienarbeit leistet, muss in der Alterssicherung so behandelt werden, als ob er Beiträge wie zu Zeiten einer Erwerbstätigkeit gezahlt hätte. Die Alterssicherung von Müttern ist eine Frage der Gerechtigkeit“, betont Maria Böhmer.
"Mehr Zeit für Familien" – dies wünscht sich die FrauenUnion
Zeit für Familie!
„Mehr Zeit für Familie – dieser Gedanke durchzieht den achten Familienbericht. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt insbesondere Frauen nach wie vor vor große Herausforderungen. Statische Arbeitszeiten und eine immer noch herrschende Präsenzkultur sowie unzureichende Möglichkeiten der Kinderbetreuung erschweren häufig den Familienalltag“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU, anlässlich der Verabschiedung des 8. Familienberichts durch das Bundeskabinett.
Die Frauen Union der CDU setzt auf faire Rahmenbedingungen für Familien:
- den konsequenten qualitativen und quantitativen Ausbau der Kinderbetreuung und die Umsetzung der 35-Prozent-Quote für unter Dreijährige bis 2013;
- die vollständige steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten;
- die vollständige steuerliche Absetzbarkeit haushaltsnaher Dienstleistungen und für diejenigen, die nicht davon profitieren, die Einführung von Gutscheinen für haushaltsnahe Dienstleistungen;
- eine breitere Angebotsstruktur von haushaltsnahen Dienstleistungen, z.B. Dienstleistungszentren und -agenturen;
- eine Entbürokratisierung der legalen Beschäftigung im Privathaushalt;
- die Umsetzung flexibler Arbeitszeitmodelle durch Arbeitgeber, bei denen die Arbeitszeitwünsche der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärker berücksichtigt werden und bei denen auch Führungspositionen in Teilzeit stärker ermöglicht werden;
- die Einführung einer Wiedereinstiegs-Partnerzeit, die für (Ehe-)Partner von Wiedereinsteigerinnen die Möglichkeit einer befristeten Erwerbsreduzierung vorsieht;
- die Einführung eines Rechtsanspruchs auf die Rückkehr zur ursprünglichen Vertragsarbeitszeit nach einer familienbedingten Arbeitszeitreduzierung.
Böhmer: „Wir wollen Familien stärken. Dazu gehören Zeit, Geld und Flexibilität!“
Bundesfamilienministerin K. Schröder überprüft Familienförderung
Frauen Union für Transparenz in der Familienförderung!
„Die Förderung und Entlastung von Familien mit Kindern ist eines unserer wichtigsten Anliegen. Kinder sind unsere Zukunft! Wir wollen Familien unterstützen. Für die finanzielle Förderung von Familien stehen umfangreiche Mittel zur Verfügung, die es effizient, zielgerichtet und auch für Eltern transparent einzusetzen gilt. Die Familienförderung ist schon seit längerem durch eine fast unüberschaubare Maßnahmenvielfalt gekennzeichnet, deshalb fordert die Frauen Union bereits seit Jahren eine Überprüfung der familienpolitischen Leistungen, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU.
Kinder- und familienbezogene Maßnahmen finden sich im Steuerrecht, in den Systemen der Sozialversicherungen sowie in Form monetärer Förder- und Sachleistungen. Die Unübersichtlichkeit wird noch dadurch verstärkt, dass die Leistungen auf allen föderalen Ebenen angesiedelt sind, vielfach ohne sinnvoll aufeinander abgestimmt zu sein.
„Bundesfamilienministerin Kristina Schröder überprüft bis 2013 die Zielgenauigkeit und Transparenz der Leistungen im Sinne der Familien, denen diese Leistungen zugutekommen sollen. Es macht wenig Sinn im komplizierten System der familienpolitischen Leistungen einzelne Veränderungen vorzunehmen, ohne die Wirksamkeit in ihrer Gesamtheit analysiert zu haben“, betont die Vorsitzende der Frauen Union.
CDU-Mitglieder stehen hinter ihren Kandidaten
Weitere Informationen zur Kommunalwahl
Die 155 anwesenden Mitglieder der CDU wählten mit 147 Ja-Stimmen = 94,8 % die achtzig Kandidatinnen und Kandidaten in acht Wahlbereichen für die bevorstehende Kommunalwahl am 11. September 2011.
Aufgerufen waren alle Osnabrücker CDU-Mitglieder an der Versammlung teilzunehmen, auf der alle 80 Kandidaten vorgestellt wurden.
Die gut besuchte Veranstaltung honorierte die ausgezeichneten Vorarbeiten und vielen Gespräche, die im Vorfeld geführt wurden, mit einem klaren Ergebnis.
Der Mitgliederversammlung vorausgegangen war ein seit vielen Jahren erprobtes demokratisches Verfahren, das die Beteiligung aller Mitglieder gewährleistet hat. Schon im Juli 2010 hatte Kreisvorsitzender Burkhard Jasper die Ortsverbände und Vereinigungen aufgerufen, nach Kandidaten innerhalb und außerhalb der CDU Ausschau zu halten und diese bis Ende Januar 2011 zu benennen.
Der geschäftsführende Vorstand entwickelte ein Konzept zur Berücksichtigung der Kandidaten mit dem Ziel, Frauen und Männer, Jung und Alt, Arbeitnehmer und Unternehmer, Kandidaten aus unterschiedlichsten Bereichen und Berufen in den Listen zusammenzuführen.
Anschließend berieten Kreisvorstand und Kreisparteiausschuss intensiv die Listen, so dass der Kreisparteitag nahezu einstimmig dem Vorschlag zustimmen konnte.
„Dies ist die beste Basis für einen erfolgreichen Wahlkampf und die Chance, im Osnabrücker Rathaus die Mehrheit zu stellen“, erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Burkhard Jasper.
Als PDF-Dokument können Sie die Liste der Kandidaten herunterladen.