Kategorie Meldungen
Für Mütter – Rentenlücke schließen
FU begrüßt Kauder-Vorstoß
„Volker Kauder hat für seinen Vorstoß, die Kindererziehungszeiten in der Rente für vor 1992 geborene Kinder besser anzuerkennen, die volle Unterstützung der Frauen Union.“ Maria Böhmer begrüßt die Ankündigung des Vorsitzenden der Unionsfraktion im Deutschen Bundestag und unterstreicht: „ Volker Kauder greift damit ein zentrales Anliegen der Frauen Union auf.“
„Wir wollen die Gerechtigkeitslücke für Mütter in der Rente weiter schließen. Erziehungsleistung muss besser anerkannt und Altersarmut von Frauen vorgebeugt werden,“ erläutert die Vorsitzende der Frauen Union Maria Böhmer die Initiative der Unionsfrauen.
Die Frauen Union hatte schon beim Leipziger Parteitag 2003 den Beschluss erstritten, zu Verbesserungen auch für ältere Mütter zu kommen. Beim jüngsten Parteitag 2011 hat die CDU dann der Unionsfraktion empfohlen, die Anerkennung von Erziehungsleistungen in der Rente weiter zu verbessern. Die Bundesregierung hatte sich in ihrem Koalitionsauftrag gleichfalls verpflichtet zu prüfen, wie Erziehungsleistungen in der Alterssicherung noch besser berücksichtigt werden können.
Neumitgliedertreffen in Hannover
Eine Einladung der Landesvorsitzenden der Frauen Union Niedersachsen ging an alle Neumitglieder in den Kreisverbänden.
Am 17. März 2012 fuhren 4 neue Mitglieder unseres Kreisverbandes Osnabrück-Stadt, leider war das 5. Neumitglied verhindert, begleitet von Irene Thiel, Usch Klockgether und Heike Dähn nach Hannover. Ein kleiner Stehempfang mit anschließender Begrüßung durch Frau Dr. Eva Möllring, Landesvorsitzende der FU, erwartete die Gäste. Frau Heister-Neumann berichtete aus der aktuellen Politik und wünschte sich, dass bei der bevorstehenden Landtagswahl die Mehrheit bei der CDU zu finden ist, damit die Arbeit kontinuierlich weiter gehen kann. Interessant waren auch die Berichte von 4 neuen Bezirksvorsitzenden. Sie schilderten den Werdegang in ihrer politischen Laufbahn. Sehr unterschiedlich sind sie ihren Weg gegangen und wurden auch aus unterschiedlichen Gründen in der FU und/oder in der CDU aktiv.
Nach einer kleinen Stärkung folgten wir der Einladung, mit Frau Heister-Neumann den Landtag zu besuchen. Unsere Neumitglieder fanden, dass sich diese Fahrt nach Hannover gelohnt hat, denn so erhielten sie einen kleinen Einblick in die Arbeit der Frauen Union.
Wir hoffen sehr, dass auch unsere Arbeit vor Ort, das heißt in Osnabrück, unsere Mitglieder weiterhin begeistert und sind immer für Ideen und Anregungen offen.
Equal Pay Day 2012 – Rentenlücke schließen!
Berlin, 22.03.2011
Equal Pay Day 2012: Entgeltlücke=Rentenlücke
„Mit der Kampagne „Rentenlücke schließen – Kindererziehungszeiten stärker anerkennen“ mobilisiert die Frauen Union bundesweit für eine bessere Alterssicherung von Frauen. Wir wollen Frauen im Alter ebenso absichern wie Männer. 23 Prozent Entgeltlücke und 60 Prozent Rentenlücke sind genug: Die Frauen fordern Rentengerechtigkeit“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU, anlässlich des morgigen Equal Pay Days.
Böhmer: „Nicht nur am Brandenburger Tor in Berlin gehen morgen Frauen auf die Straße und machen auf die Entgeltlücke von 23 Prozent aufmerksam. Im Alter setzt sich die Entgeltlücke in der Rentenlücke fort. Geringe eigene Frauenrenten sind das Ergebnis. Die durchschnittliche eigene Rente einer Frau beträgt 645 Euro. Im Gegensatz dazu erhält ein Mann durchschnittlich 1595 Euro eigene Rente. Die Rentenlücke beträgt in Deutschland also 59,6 Prozent.“
„Gerade Frauen im mittleren Alter, deren Kinder heute schon erwachsen sind und die noch nicht in Rente sind, haben längere Zeit wegen der Kindererziehung im Beruf ausgesetzt. Kita-Plätze waren Mangelware und der berufliche Wiedereinstieg war noch schwierig. Diese Generation von Frauen wird von der Absenkung des Rentenniveaus und den Änderungen bei der Witwenrente oder auch des Scheidungsunterhalts finanziell negativ betroffen sein. Hier droht Altersarmut“, streicht Maria Böhmer heraus.
Die Frauen Union will Rentengerechtigkeit für Frauen: Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, bekommen nur ein Jahr Kindererziehungszeit in der Rente anerkannt. Das bedeutet ein Rentenplus von 27 Euro im Monat. Für Kinder, die ab 1992 auf die Welt kamen, werden drei Jahre angerechnet, also 82 Euro im Monat. Die Erziehungszeiten werden wie die Pflichtbeitragszeiten eines Durchschnittverdieners in der Deutschen Rentenversicherung bewertet.
Daher fordert die Frauen Union der CDU: Eine Aufwertung der Kindererziehungszeiten in der Rente für jedes Kind für alle künftigen Rentnerinnen. Das heißt: Jedes Kindererziehungsjahr bedeutet ein Rentenplus von 27 Euro im Monat.
„Wir haben gute Argumente: Rente ist Lohn für Lebensleistung – Kindererziehung ist Teil der Lebensleistung von Frauen. Wir brauchen jetzt Maßnahmen zur Stärkung der eigenständigen Alterssicherung von Frauen, um Altersarmut vorzubeugen“, betont Maria Böhmer.
Politischer Spielenachmittag
Wieder werden wir einen Spielenachmittag mit politischen Gesprächen in der CDU-Geschäftsstelle, Rolandsmauer, durchführen.
Am 30. März 2012, 16 Uhr, treffen wir uns. Spiele und anregende Gespräche erwarten unsere Interessierten.